Ein Eigenheim wird auf der Insel Rügen gebaut. © picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
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  • 18.09.2019 um 10:01
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In die eigenen vier Wände zu investieren, ist für das Gros der Deutschen die perfekte Form der Altersvorsorge. Das gaben zwei Drittel der Bundesbürger in einer aktuellen Umfrage an. Private Lebens- und Rentenversicherungen kommen dagegen nur auf einen Zustimmungswert von knapp 30 Prozent. 

Die optimale Form der Altersvorsorge ist für zwei Drittel der Deutschen das Eigenheim. Das Wohnen zur Miete hält dagegen nur knapp jeder Fünfte gegenüber einer eigenen Immobilie für finanziell vorteilhafter. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Kantar TNS unter 2.000 Deutschen im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). 

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Wohnkostenbelastung von über 65-Jährigen bestätigt diese Einschätzung. So mussten ältere Mieterhaushalte im Jahr 2016 im Schnitt rund 34 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnkosten aufbringen; Eigentümer hingegen nur 15 Prozent aufwenden. 

In der Umfrage kamen auch private Renten- oder Lebensversicherungen auf nicht allzu hohe Zustimmungswerte. Diese lagen bei etwa 30 Prozent. 

Die Mehrheit der Deutschen glaubt laut Umfrage auch, dass eine zusätzliche Altersvorsorge erforderlich ist. Das gilt vor allem für die jüngere Generation: Drei Viertel der unter 30-Jährigen glauben, dass sie nur dann den Lebensstandard im Ruhestand werden halten können, wenn sie selbst sparen. Trotzdem haben sich zwei Drittel der jungen Zielgruppe mit ihrer Altersvorsorge noch nicht befasst.

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