Michael Eschner ist Experte für private Krankenversicherung (PKV) und Geschäftsführer bei IS Protect. © IS Protect
  • Von Lorenz Klein
  • 25.05.2020 um 06:54
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Der PKV-Vertrieb war noch nie ein Kinderspiel – und jetzt kommt auch noch Corona dazu. Michael Eschner, Experte für private Krankenversicherung (PKV) und Geschäftsführer bei IS Protect, sagt im Interview, warum Vermittler gerade jetzt sein neues Beratungstool benötigen, welche Rolle dabei die mehr als 30 Kunden-Erklärfilme spielen – und was Tom Selleck mit alldem zu tun hat.

„Preislich liegen die Lizenzkosten wohl nicht höher, als für aktuell am Markt erhältliche Vergleichsrechner“, heißt es in einem Pressetext. Was bedeutet das im Klartext?

Die monatlichen Lizenzkosten für einen der führenden Vergleichsanbieter für die PKV liegen zwischen 70 und 120 Euro monatlich. Bei den Meisten habe ich dann noch ein Glossar oder ähnliches integriert in dem mit viel Text erklärt wird, was die GoÄ bedeutet, Hilfsmittel, Privatarzt et cetera. Aber wirkliche „Verkaufshilfen“ sind kaum enthalten. Die Einzellizenz bieten wir für monatlich 99 Euro an, die ersten drei Monate als Einführungsangebot bei 89 Euro.

Alles spricht derzeit vom Ausbau der Video-Beratung und der virtuellen Antragsabwicklung – wie ist es hier um die Anbindung in Ihrem Tool bestellt?

Gerade hierzu kann ich noch ein weiteres Highlight für spätestens Ende des Jahres ankündigen. Gerade erst konnten wir mit Flexperto einen der führenden Anbieter für Video,- beziehungsweise Onlineberatung als Kooperationspartner gewinnen. Wichtig war uns, dass der Kunde für die Onlineberatung nichts downloaden muss und dass es eine technische Möglichkeit gibt, dass der Kunde den Ton der Beraterclips in der Onlineberatung akustisch über sein eignes Endgerät hört und nicht über Telefon oder Mikro.

Außerdem sollte der Berater der mit KVLexx Pro arbeitet, dem Kunden die Beraterclips nicht über ein Screensharing zeigen, da dies in der Regel mit deutlichem optischen und akustischem Qualitätsverlust verbunden ist – je nach Verbindungsgeschwindigkeit ruckeln die Videos. Hier arbeiten wir an einer Streaminglösung, bei der dem Kunden die Beraterclips in höchster Qualität gezeigt werden können. Außerdem enthalten sind die von Flexperto angebotenen Funktionen wie „Online-Terminvereinbarung“,  „Bildschirmfreigabe“ oder auch „E-Signatur“.

Welche Rolle spielen die Versicherer bei der Nutzung und Weiterentwicklung des Tools?

Aus folgendem Grund spielen für uns bisher zwei namhafte Versicherer eine große Rolle. Das sind die Inter und die Hallesche. Diese waren von unserem Konzept überzeugt und haben uns sozusagen den Auftrag für die Weiterentwicklung erteilt. Zu Beginn hatten wir ja lediglich die auf die Versicherer und deren Tarife optisch und inhaltlich gebrandeten Clips im Angebot. Die Ideen für die Weiterentwicklung kommen hauptsächlich über unser Netzwerk und aus der Praxis. Wir werden in Kürze unser Portal auch bei allen relevanten PKV-Versicherern bewerben.

Gerade in den vergangenen zwei Jahren zeigt sich, dass alle neuen Tarife, die von Versicherern entwickelt wurden, sehr hochwertige Leistungen beinhalten. Der Berater trifft nun auf einen Kunden, dem sehr oft schon ein Angebot seitens eines Onlineanbieter vorliegt. Er muss diesem Kunden nun verständlich erklären – am besten mittels Kostenbeispielen –, warum der von ihm angebotene Toptarif rund 120 Euro mehr im Monat kostet. Und genau hierfür sind unsere auf den Versicherer gebrandeten Clips perfekt geeignet – modernes Storytelling, das den Kunden überzeugt.

Gibt es noch andere innovative Entwicklungen an denen Sie aktuell arbeiten und wenn ja; was können wir in absehbarer Zeit erwarten?

Wir arbeiten in der Tat an weiteren einzigartigen Projekten. Zunächst werden wir die Entwicklung an BU-Lexx forcieren. Auch hier wird es ein Portal wie KVLexx geben. Außerdem entwickeln wir virtuelle, interaktive Beratungsassistenten, die den Kunden wichtige Produktunterschiede erklären. Gerade für beratungsintensive Produkte wie Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) und die PKV sehen wir enormes Potenzial. Auch virtuelle Upgradeassistenten sind in Planung, die den Kunden mit bestehenden Verträgen zu Upgrades in Leistungsstärkere Tarife beraten. Die Ideen gehen uns nicht aus.

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Lorenz

Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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