Wichtige Hinweise Wie die Renteninformation bei der Planung der Altersvorsorge hilft

Die jährliche Renteninformation bietet Versicherten wertvolle Anhaltspunkte.
Die jährliche Renteninformation bietet Versicherten wertvolle Anhaltspunkte. © Getty Images

Rund 31 Millionen Menschen erhalten jedes Jahr ihre Renteninformation von der gesetzlichen Rentenversicherung. Auch wenn das viele auf den ersten Blick ernüchtert, gilt es, genau hinzuschauen. Denn das Dokument enthält viele wichtige Infos für die Planung der weiteren Altersvorsorge.

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Die Renteninformation, die vielen Bundesbürgern alljährlich ins Haus flattert, sollte man genau lesen. Denn sie enthält viele Hinweise, die wichtig für die Zukunft sind – auch wenn das nicht unbedingt immer gute Nachrichten sind.



So heißt es dort etwa, dass es sich bei der Rente um Bruttobeträge handelt. Das heißt: Rentner müssen darauf noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen und unter Umständen auch Steuern. War man während des Berufslebens gesetzlich krankenversichert, zahlt der Staat die Hälfte des in der Rente anfallenden Krankenversicherungsbeitrags. Für den Rest muss der Rentner selbst aufkommen.

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Die Süddeutsche Zeitung liefert dazu ein Beispiel: Bei 2.000 Euro Rente brutto wären das für den Rentner rund 193 Euro plus ein paar Euro für den jeweiligen Zusatzbeitrag.

Inflation futtert die Kaufkraft auf

Auch auf die Bedeutung der Inflation gibt es in der Renteninformation Hinweise. „Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie – wie bei Ihrer zu erwartenden Rente – den Kaufkraftverlust beachten.“ Dieser Punkt wird von Sparern nämlich gerne vergessen. Ist die Inflation hoch, kann das die Kaufkraft der Rente verringern.

Auch hierzu ein Beispiel: Von 2001 bis 2010 lag die Teuerung bei rund 1,36 Prozent. Die Renten wuchsen in dieser Zeit pro Jahr etwa um 0,82 Prozent. Abzüglich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge blieb ein Plus von 0,56 Prozent jährlich. „Nach Berechnungen der Linken ist der reale Wert der Renten damit in diesen zehn Jahren um insgesamt 7 Prozent zurückgegangen“, schreibt die Süddeutsche weiter.
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