Wenige KVGs und Fonds machen das Rennen So sieht es auf dem deutschen Fondspolicen-Markt aus

Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main.
Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main. © Getty Images

Warten auf den großen Umschwung: Im vergangenen Jahr lief das Geschäft mit Fondspolicen erneut schleppend. Wer sich trotzdem über gute Zahlen freut und welche Fonds punkten konnten.

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63 Versicherer mit Gesellschaftssitz Deutschland sind im vergangenen Jahr auf dem deutschen Fondspolicen-Markt aktiv gewesen (2013: 64). Nur drei ausländische Anbieter mischen mit: Canada Life, Standard Life und Prisma Life. Das hat der Fondspolicen-Report 2015 des Münchner Analysehauses Finanzresearch festgestellt. Wie bereits 2013 machten auch im vergangenen Jahr Fondspolicen etwa 13 Prozent des gesamten Lebensversicherungs-Prämienaufkommens aus.

Dabei dominieren sechs Lebensversicherer den Markt (2013: fünf): Sie teilen mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Beiträge unter sich auf. Zum Vergleich: Etwas mehr als 50 Firmen haben einen Marktanteil von unter einem Prozent. Minimal gesunken ist die Stornoquote in der Fondspolicen-Sparte: Im vergangenen Jahr lag sie bei rund 10 Prozent, im Jahr zuvor waren es noch 11 Prozent.

175 deutsche und internationale Kapitalverwaltungsgesellschaften buhlen um die Versicherer. Am meisten Geld hat 2014 - wie auch schon 2013 - die Deutsche Asset & Wealth Management Investment (DeAWM) gemacht. Volumenmäßig größter Fonds in der Sparte ist der DWS Flex Pension. Ihm dicht auf den Fersen ist der European Growth Fund von Fidelity. Auch die Produkte von Carmignac, Franklin Templeton, M&G und Blackrock sind für viele Kunden attraktiv.
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