Weiterbildungsangebot „Ruhestandsplanung ist kein Synonym für Altersvorsorge“

Ronald Perschke
Ronald Perschke © Going Public

Ruhestandsplanung ist nicht Altersvorsorge, sagt Ronald Perschke, Vorstand des Weiterbildungsinstituts Going Public. Vielmehr geht es seiner Ansicht nach dabei um die Planung, wie die oft wohlhabende Zielgruppe 50plus ihr Vermögen am besten entspart. Für Berater ist das ein lukratives Feld, stellt aber auch einige Anforderungen, wie Perschke im Interview erklärt.

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Unter Ruhestandsplanung versteht Going-Public-Vorstand Ronald Perschke die Zielgruppe 50plus und das Entsparen ihres Vermögens. Klingt einfach, ist es aber nicht: „Probleme entstehen zum Beispiel dadurch, dass wichtige Themen des Alters unterschätzt werden. Etwa die hohe persönliche Chance, wirklich alt zu werden und die damit verbundene Notwendigkeit, ein lebenslang ausreichendes Einkommen zu haben“, so Perschke in einem Interview mit Procontra.

Für Makler ist das Thema deshalb interessant, weil diese Zielgruppe bisher laut Perschke kaum konzeptionell beraten wird. So ergeben sich für Vermittler in Zeiten des LVRG und des langsamen Abschieds vom Produktverkauf neue Geschäftsfelder.

Wichtig ist dabei allerdings, dass der Makler ein Netzwerk an Experten wie Steuerberater und Rechtsanwälte parat hält, sagt Perschke. Denn viele Fragen rund um die Ruhestandsplanung drehen sich um Themen wie Vollmachten, Testament und Erbe – und Makler dürfen ja keine Rechtsberatung anbieten.

Weil das Thema Ruhestandsplanung doch recht komplex ist, bietet Going Public seit dem vergangenen Jahr eine halbjährige berufsbegleitende Weiterbildung an. Sie nennt sich „Spezialist für Ruhestandsplanung (FH)“. Voraussetzung ist entweder ein Studienabschluss oder mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung.

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