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Zwischenbilanz von „gut beraten“ Vermittler haben sich bislang 19 Stunden weitergebildet

Die Grafik zeigt: Die größte Teilnehmergruppe bei „gut beraten“ ist die der Ausschließlichkeitsvermittler.
Die Grafik zeigt: Die größte Teilnehmergruppe bei „gut beraten“ ist die der Ausschließlichkeitsvermittler. © Initiative „gut beraten“

Die Brancheninitiative „gut beraten“ gewinnt weiter an Zulauf – allein in diesem Jahr ist die Zahl der Vermittler mit einem Bildungskonto auf mehr als 177.000 gestiegen. Pro Teilnehmer ergeben sich bislang durchschnittlich 19,2 Stunden IDD-relevante Bildungszeit – also deutlich mehr als die geforderten 15 Stunden für 2019.

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2018 trat die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD in Kraft. Für jeden Versicherungsvermittler ist seitdem eine Weiterbildungszeit von mindestens 15 Stunden pro Jahr Pflicht. Die Initiative „gut beraten“ ist eine Möglichkeit, sich gemäß der IDD-Norm fortzubilden – und sie wird immer beliebter. Allein in diesem Jahr wuchs die Zahl der Bildungskonten auf mittlerweile rund 177.000, wie die Initiative am Dienstag mitteilte.  

„Die Entwicklung von ‚gut beraten’ im dritten Quartal 2019 zeigt erneut, dass es der Branche gelungen ist, mit diesem nachhaltigen Weiterbildungsinstrument die weitere Professionalisierung im Vertrieb zu fördern“, kommentiert Katharina Höhn, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV), das Wachstum (siehe auch Interview)

Die genauen Zahlen sehen so aus:  

Im dritten Quartal dieses Jahres ging es mit den Konten um 3.591 nach oben. Ende September 2019 umfasst die Weiterbildungsdatenbank damit genau 177.251 Bildungskonten. Das entspricht einem Zuwachs von 2,1 Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Zum 30. September 2019 wurden 147.486 Konten – das macht 83 Prozent aller registrierten Konten – für den Weiterbildungsnachweis nach IDD aktiv genutzt. Seit Beginn des laufenden Jahres wurden insgesamt 11.211 neue Bildungskonten eingerichtet – das entspricht einem Zuwachs von 6,8 Prozent in diesem Zeitraum. 

Dabei zeigten sich die Vermittler fleißig:  

Mehr als 908.000 Stunden investierten die Teilnehmer zwischen Juli und September 2019 laut der Initiative in ihre Weiterbildung. Das entspricht einem Zuwachs von 5,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2019. Pro Teilnehmer mit aktivem Bildungskonto ergeben sich in den ersten neun Monaten 2019 durchschnittlich 19,2 Stunden IDD-relevante Bildungszeit – also mehr als gefordert.

Insgesamt sind seit April 2014, dem Start von „Gut beraten“, insgesamt 17.819.728 Stunden Weiterbildung dokumentiert. Den 15-stündigen Weiterbildungsnachweis nach IDD erhielten bis Ende September 2019 für das laufende Jahr bereits 56.270 Teilnehmer. Bis zu diesem Datum wurden außerdem 19.545 Zertifikate, die 30 Stunden Weiterbildung für das laufende Jahr bestätigen, zur Verfügung gestellt – mit einem Plus von 143 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2019. 

Ausschließlichkeitsvermittler bilden größte Teilnehmergruppe 

Schaut man sich die Verteilung der Nutzer an, so zeigt sich: Ausschließlichkeitsvermittler sind am häufigsten vertreten – aktuell beteiligen sich 62.456. Hinzu kommen 40.644 Vermittler im angestellten Außendienst – zusammen machen sie 58 Prozent aller Teilnehmer aus. Makler und Mehrfachagenten haben einen Anteil von 22 Prozent (38.375 Teilnehmer). In der Gruppe der Mitarbeiter von Versicherungsvermittlern – hier sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Agenturen eingetragen – haben 23.426 Vermittler (13 Prozent) ein Weiterbildungskonto bei „gut beraten“.

Eine wichtige Erkenntnis: Teilnehmer werden jünger 

Ende September zeigte sich zudem erstmalig eine neue Entwicklung: Immer mehr Teilnehmer unter 40 Jahren nutzen das Angebot – insgesamt 62.415. Das macht einen Zuwachs in Höhe von 2,2 Prozentpunkten. Die Über-60-jährigen machen mit 23.535 Teilnehmern zwar noch 13,3 Prozent aus. Hier gab es aber zuletzt ein Minus von 10,2 Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Die stärksten Zuwächse in den Monaten Juli bis September 2019 verzeichnet die Altersgruppe der unter 20-Jährigen (plus 201 Prozent) sowie die der 21- bis 30-Jährigen mit plus 15 Prozent.

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