Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus dem Buch „33 Geheimnisse, die Ihnen Ihre Bank zum Thema Geldanlage nicht verrät“ von Norman Argubi. Wie Sie das Buch erhalten, erfahren Sie am Ende des Artikels.

Wichtig sind vor allem zwei Aspekte: Die Ausbildung und stetige Weiterbildung der Berater kann gar nicht gut und umfangreich genug sein. Auch das muss als eigener moralischer Anspruch schon von Seiten der Berater erkannt werden, völlig unabhängig davon, ob die Firma diese Weiterbildung anordnet oder bezahlt.



Jeder muss sich selbst um seine eigene Kompetenz kümmern. Wie oft haben wir schon von Mitarbeitern der Banken und Sparkassen gehört „Die Firma bietet gerade nichts an“ oder „Die Seminare sind immer nur am Wochenende, da geh ich doch nicht hin“. Wie weit kann es dann mit dem persönlichen Engagement und dem ethischen Anspruch des Mitarbeiters her sein?

Werden ausgerechnet diese Mitarbeiter es sein, die die Wünsche des Kunden im Zweifel auch gegen die Interessen des Unternehmens durchsetzen können? Wer sein eigenes Fortkommen schon nach seiner Bequemlichkeit einstuft, der kann doch kaum ehrlich für seine Kunden kämpfen, oder?

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Zum Zweiten sollten Berater, wenn sie denn diese Ansprüche erfüllen, viel höher angesehen werden. Auch dafür sind sie in erster Linie selbst verantwortlich, aber eine veränderte öffentliche Wahrnehmung durch eine andere Presseberichterstattung würde sicherlich helfen. Denn die neuen Berater tragen eine ungeheure Verantwortung.

Sie sind nicht mehr nur Produktverkäufer, sondern sie sorgen für den Lebensunterhalt von Generationen. Sie sorgen dafür, dass die Kinder später studieren können, die Eltern als Rentner eine auskömmliche Versorgung haben und die Älteren ihre Ersparnisse sinnvoll anlegen, um so ein Leben lang davon zehren zu können.