Website im Fokus Wie gut können Sie bestimmte Risiken einschätzen?

Screenshot des Selbsttests www.kenn-dein-risiko.de: Hier können sich Kunden spielerisch dem Thema Risiko und Eintrittswahrscheinlichkeiten nähern.
Screenshot des Selbsttests www.kenn-dein-risiko.de: Hier können sich Kunden spielerisch dem Thema Risiko und Eintrittswahrscheinlichkeiten nähern. © Screenshot kenn-dein-risiko.de

Im Leben ist man ständig irgendwelchen Risiken ausgesetzt: Diebe können das Auto klauen, die Wohnung kann abbrennen, oder man wird berufsunfähig. Wie gut sind die Bundesbürger aber darin, diese Risiken einzuschätzen? Das soll nun ein entsprechender Test herausfinden.

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Unter www.kenn-dein-risiko.de kann man testen, wie gut man in der Einordnung bestimmter Risiken ist. Was führt zum Beispiel am häufigsten zur Berufsunfähigkeit? Wo ereignen sich die meisten Unfälle – im Haushalt oder auf der Straße? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in einen Rechtsstret verwickelt zu werden? Und wie viele Leute sind in Deutschland jährlich von einem Wohnungsbrand betroffen.

Wer hat’s erfunden?

Diese und weitere Fragen gilt es in dem Test zu beantworten. Entwickelt wurde er auf Basis einer Studie zur Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung von Alltagsrisiken. Diese Studie wiederum hat Professor Horst Müller-Peters, TH Köln zusammen mit Professorin Nadine Gatzert, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) durchgeführt.

Wie ist der Test aufgebaut?

Unterteilt ist der Test in vier Blöcke. Im ersten geht es ganz allgemein um Zahlen und Wahrscheinlichkeiten. Hier muss man Fragen beantworten wie: „Eine Million sind gleich 1.00mal …?“ Die Antwortmöglichkeiten 100, 1.000, 10.000 und 100.000 sind dabei vorgegeben. Fünf Fragen dieser Art muss der Test-Teilnehmer bewältigen, bevor es zum interessanteren Teil kommt.

In Block 2 geht es um Entwicklungen im Zeitverlauf. Wie haben sich die Lebensbedingungen geändert? Wie hat sich die Kriminalität in den vergangenen zehn Jahren entwickelt, oder die Zahl der Wohnungseinbrüche? Solche Fragen gilt es hier zu beantworten.

Im dritten Block müssen die Teilnehmer allgemeine Risiken des Alltags einschätzen. Dazu gehört die Frage, welche Erkrankungen am ehesten zu einer Berufsunfähigkeit führen oder wie alt eine heute 40 Jahre alte Frau im Schnitt wird.

Der vierte Block schließlich befasst sich mit der Eintrittswahrscheinlichkeit spezifischer Risiken in Deutschland. Etwa, dass Dinge aus oder Teile des eigenen Autos gestohlen werden oder dass in der eigenen Wohnung ein Schaden durch austretendes Leitungswasser entsteht.

Am Ende des Test erhält der Teilnehmer seine Gesamtauswertung und einen Vergleich, wie der Rest der Bevölkerung abgeschnitten hat. 29 Fragen gibt es insgesamt. Im Schnitt haben die bisherigen Teilnehmer nur 9,4 davon richtig beantwortet.

Was bringt die Seite Maklern?

Für Makler ist der Test ein schöner Weg, Kunden im Beratungsgespräch auf gewisse Risiken und Absicherungsbedarfe aufmerksam zu machen. Der Kunde nähert sich dem Thema spielerisch und bekommt am Ende des Tests eine Auswertung, wie er abgeschnitten hat. Das dürfte einige Augen öffnen.

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