Wahlkampfthema Rente Rentenversicherung kritisiert Renten-Reform-Vorschläge

Gebäude der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin.
Gebäude der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin. © DRV

Auch die Deutsche Rentenversicherung Bund klinkt sich nun in das Wahlkampfthema Rente ein. Sie nimmt sich die einzelnen Vorschläge vor – und übt fleißig Kritik.

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Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung Bund hält nicht viel von den Reformvorschlägen, die die diversen Parteien gerade in den Wahlkampfring werfen. Wie finanzen.de berichtet würden alle Vorschläge der gesetzlichen Rente eher schaden.



Die Lebensleistungsrente etwa bedeute viel Arbeit. Denn man müsse überprüfen, ob die Rentenaufstockung auch wirklich bei den Personen ankomme, die das zusätzliche Geld wirklich brauchen. Bestes Gegenbeispiel sei hier etwa das Paar, bei dem einer eine Mini-Rente bekommt, das Einkommen des Partners das aber wieder wettmacht.

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Auch das Vorsorgekonto lehnt Thiede ab. Dieser Vorschlag sieht vor, dass eine kapitalgedeckte Altersvorsorge vom Staat verwaltet werden soll. Thiede bezweifelt erstens, ob das Geld dann auch bis zum Lebensende der Sparer reicht. Und der Staat greife damit in den Wettbewerb ein. Das sei nicht erlaubt.

Bei der Deutschland-Rente schließlich bezweifelt der oberste Rentenversicherer, dass sich die Bundesbürger tatsächlich zu einer verpflichtenden Altersvorsorge entscheiden werden. Besser fände es Thiede, wenn man stattdessen die Riester-Rente verbessern würde. Hier kämen etwa Freibeträge bei der Anrechnung der Grundsicherung im Alter infrage.
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