Dorothea Mohn, Leiterin des Teams Finanzmarkt beim Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV). © VZBV
  • Von Lorenz Klein
  • 15.07.2019 um 10:39
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Das Bundeskabinett hat den Provisionsdeckel für die Lebens- und Restschuldversicherung bislang nicht abgesegnet – sehr zum Verdruss des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). Die Leiterin des VZBV-Finanzmarktteams, Dorothea Mohn, plädiert nun dafür, gegebenenfalls zunächst nur den Provisionsdeckel für Restschuldversicherungen zu regeln.

Der Provisionsdeckel für die Lebens- und Restschuldversicherung lässt weiter auf sich warten. Auch auf der letzten Sitzung des Bundeskabinetts vor der parlamentarischen Sommerpause am 26. Juni fehlte das Thema auf der Agenda (wir berichteten). Gleiches gilt für die „Sommer-Sitzungen“ des Kabinetts am 3. und 10. Juli, die jeweils deutlich weniger Themen behandelten als üblich.

Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) geht das alles zu langsam. Die Leiterin des VZBV-Finanzmarktteams, Dorothea Mohn, hat sich nun dafür ausgesprochen, gegebenenfalls zunächst nur den Provisionsdeckel für Restschuldversicherungen umzusetzen.

Eine Begrenzung bei diesen Versicherungen sei sinnvoll, „um die massiven Provisionsexzesse, die in diesem Bereich bekannt sind, zu unterbinden“, zitiert die „Welt“ einen dpa-Bericht. Darin betont Mohn, dass es wichtig sei, dass das Kabinett „bald die erste Hürde nimmt und einen Gesetzentwurf beschließt.“ 

Der aktuelle Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Abschlussprovision bei Restschuldversicherungen auf maximal 2,5 Prozent der Darlehenssumme begrenzt werden.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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