Könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren erhalten: Rapper Bushido. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Paul Zinken
  • Von Juliana Demski
  • 25.11.2021 um 16:42
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Der Rapper Bushido hat eine Klage der Staatsanwaltschaft Potsdam am Hals. Der Vorwurf: Ende 2013 soll er zwei Komplizen dazu angestiftet haben, in seiner historischen Villa in Kleinmachnow Feuer zu legen. Im Nachgang soll er dann unter anderem Schadensersatz von seiner Versicherung kassiert haben.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat den Rapper Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung angeklagt. Darüber hat das Magazin „Stern“ berichtet. Die Staatsanwaltschaft wirft Ferchichi vor, im Dezember 2013 zwei Komplizen beauftragt zu haben, im Dachstuhl seines Hauses in Kleinmachnow Feuer zu legen.

Sein Haus, eine denkmalgeschützte Villa in Brandenburg, unterlag bis zum Brand strengen Bestimmungen des Denkmalschutzes. Nach dem Feuer entfielen diese – und Ferchichi konnte einen Umbau nach seinen Wünschen vornehmen. Außerdem erhielt er von seiner Versicherung Schadenersatz.

Bei den Behörden ist Ferchichi kein unbeschriebenes Blatt Papier. Wie der Stern weiter berichtet, ist er bereits einschlägig vorbestraft, weil er 2014 einen Einbruch in seinem Geschäft für Zierfische vorgetäuscht hatte und dafür einen hohen sechstelligen Betrag von der Versicherung überwiesen bekam. Sie verurteilten ihn damals wegen versuchten Betrugs zu elf Monaten Haft auf Bewährung, und er musste eine Strafe von 10.000 Euro zahlen (wir berichteten)Sollte er nun erneut verurteilt werden, droht ihm laut dem Magazin deshalb eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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