Neun von zehn Deutschen, die derzeit keine Aktien besitzen, haben in den vergangenen Jahren eine Anlage in dem Bereich auch nicht erwogen. Allerdings würden etwa 39 Prozent von ihnen, könnten sie langfristig über 10.000 Euro frei verfügen, durchaus einen Teil davon in Aktien investieren. Das ist ein Ergebnis einer vor kurzem veröffentlichten Studie des Deutschen Aktieninstituts (DIA).

Das ist gut so, denn der große Vorteil des für die Altersvorsorge eingesetzten Kapitals liegt in der langen Anlagezeit – und die wiederum macht eine Aktienanlage aus Renditesicht interessant. Hinzu kommt die Berücksichtigung der Inflationsrate. Für März 2019 meldete das Statistische Bundesamt eine Teuerungsrate von 1,3 Prozent. Im Dezember 2018 lagen die Zinsen, die es für das Vermögen aus Sparbüchern, auf dem Tagesgeldkonto oder auf Bundesanleihen gab, bei 0,03; 0,10 und 0,28 Prozent. Diese Sparformen konnten also nicht einmal die Inflation ausgleichen.

Betrachtet man nun beispielsweise die Entwicklung des Deutschen Leitindex Dax sind zwar kurzfristige Abstürze zu verzeichnen. Langfristig gesehen, geht die Entwicklung allerdings nach oben. Im April 1999 beispielsweise lag er um die 5.200 Punkte. 20 Jahre später hat er sich mehr als verdoppelt. Im Jahr 2014 übersprang er zum ersten Mal die 10.000-er Marke und ist seither nicht wieder daruntergefallen.

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