Über eine offen stehende Garage können sich Einbrecher oft Zugang zum Rest des Hauses verschaffen. © Getty Images
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  • 03.05.2019 um 11:30
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Neben Fenstern und Türen gehören Garagen zu den größten Schwachstellen an Häusern, wenn es darum geht, wo sich Einbrecher am einfachsten Zugang zum Haus verschaffen können. Nutzen die Kriminellen dabei Werkzeug, das in der Garage lagert, kann den Hausbewohner unter Umständen grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden. Hier kommen einige Tipps zur richtigen Sicherung.

Rund 270 Mal kommt es pro Tag laut polizeilicher Kriminalstatistik zu Einbrüchen in Deutschland. Für die Langfinger zählt dabei, sich möglichst schnell und einfach Zugang zum Haus verschaffen zu können. Das kann in vielen Fällen über die Garage passieren.

„Gerade im Sommer stehen Garagen viel offen oder sind nicht abgeschlossen. Wenn es einen direkten Zugang von der Garage zum Haus gibt, ist das eine Einladung für Einbrecher“, warnt Christine Gilles von der R+V Versicherung.

Besonders blöd ist es dabei, wenn die Einbrecher neben wertvollen Fahrrädern Werkzeuge wie Brechstangen oder Akkubohrer finden, die sie dann für einen Aufbruch nutzen. Dann müssten sich die Besitzer unter Umständen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie grob fahrlässig gehandelt hätten, so Gilles. „Das könnte beispielsweise passieren, wenn das Werkzeug für längere Zeit öffentlich sichtbar gelagert wird. Das hängt aber vom jeweiligen Einzelfall ab. Und einige Versicherungen übernehmen den Schaden dann trotzdem.“

Garage immer abschließen

Die Expertin rät dazu, das Garagentor nur so kurz wie unbedingt nötig offen stehen zu lassen und bei Abwesenheit immer abzuschließen. „Außerdem lohnt es sich, auf den Sicherheitsstandard von Garagentoren und Verbindungstüren zu achten“, sagt Gilles.

Übrigens sollten auch Leitern gut gesichert werden und nicht im Blickfeld möglicher Einbrecher stehen. Während eines Urlaubs gilt das auch für Gartenmöbel, Regen- und Mülltonnen, über welche sich Diebe auch einen Einstieg ins Haus verschaffen können.

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