GKV – neue Chancen für Makler› zur Themenübersicht

Vorschlag des GKV-Spitzenverbands Kassenärzte sollen Mindeststundenzahl für Kassenpatienten einhalten

Will statt gleicher Arzthonorare lieber Strafen für Kassenärzte, die zu viele Privatpatienten behandeln: Der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg.
Will statt gleicher Arzthonorare lieber Strafen für Kassenärzte, die zu viele Privatpatienten behandeln: Der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg. © dpa/picture alliance

Der GKV-Spitzenverband hat auf die in der Politik diskutierte Angleichung von Arzthonoraren für gesetzlich und privat Versicherte reagiert. Das Vorhaben sei zu teuer, so das Fazit. Um die Benachteiligung von Kassenpatienten aber abzumildern, könnte man Kassenärzte dazu verpflichten, Strafen zu zahlen, wenn sie GKV-Kunden benachteiligten.

| , aktualisiert am 02.03.2018 11:37  Drucken

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist von der Idee einer Honorarangleichung für gesetzliche und privat versicherte Patienten nicht begeistert. Seine Forderung: Stattdessen solle es Strafen für Kassenärzte geben, die sich lieber um Privatpatienten kümmerten.

„Ein Arzt, der eine volle Zulassung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat, sollte zukünftig mindestens 30 Sprechstunden wöchentlich für gesetzlich Krankenversicherte anbieten müssen“, zitiert die Funke Mediengruppe den stellvertretenden Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg.

Wer sich dafür entscheide, gesetzlich Versicherte zu behandeln, solle das auch tun. Nur durch die Beiträge von rund 72 Millionen Kassenpatienten sei auch für Privatversicherte eine flächendeckende Versorgung möglich, so Stackelberg.

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