Die Steckdose ist günstiger als die Zapfsäule. © picture alliance / SULUPRESS.DE | Torsten Sukrow
  • Von Achim Nixdorf
  • 25.11.2021 um 17:28
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Elektroautos haben einen hohen Wertverlust – trotzdem sind die Unterhaltskosten deutlich günstiger als die von Verbrennern. Das zeigt eine Studie des niederländischen Leasing-Anbieters Lease Plan. Was genau für die Stromer spricht, lesen Sie hier.

In Deutschland sind die Unterhaltskosten für Elektrofahrzeuge ­– vom Kleinwagen bis zur gehobenen Mittelklasse – niedriger als für Fahrzeuge mit herkömmlichen Antrieben. Bei E-Autos ist der Wertverlust mit 57 Prozent Anteil zwar am größten, dafür punkten die Stromer insbesondere bei Steuern und Stromkosten. Das geht aus dem aktuellen „Car Cost Index“ des niederländischen Leasing-Anbieters Lease Plan hervor, der die Gesamtbetriebskosten von Fahrzeugen in 22 europäischen Ländern abbildet.

Demnach zeigen sich bei einem Blick auf die Verteilung der Unterhaltskosten deutliche Unterschiede zwischen E-Autos und herkömmlichen Verbrennern. Hier die wesentlichen Ergebnisse:

  • Bei E-Autos ist der Wertverlust mit 57 Prozent Anteil am größten, bei Benzinern mit 45 Prozent am geringsten.
  • Mit nur 10 Prozent Anteil an den Unterhaltskosten ist Strom mit Abstand die günstigste Energieart; Benzin liegt bei 23 Prozent Anteil, Diesel bei 17 Prozent.
  • Der Anteil der Steuern ist mit 3 Prozent bei E-Autos am niedrigsten, dahinter folgt der Plug-in-Hybrid mit 4 Prozent.
  • Der Blick auf die Kosten für Versicherung und Instandhaltung liefert keine Unterschiede, gleiches gilt für die Zinsen bei der Finanzierung eines Fahrzeugs.

Damit können in den meisten europäischen Ländern Elektrofahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse in puncto Kosten bereits mit Verbrennern mithalten. In Deutschland ist der Studie zufolge ein reiner Stromer in der gehobenen Mittelklasse mit 760 Euro monatlichen Kosten sogar 200 Euro günstiger als ein Diesel (960 Euro) und mehr als 100 Euro günstiger als ein Benziner (wir berichteten).

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Achim Nixdorf

Achim Nixdorf ist seit April 2019 Content- und Projekt-Manager bei Pfefferminzia. Davor arbeitete er als Tageszeitungs- und Zeitschriftenredakteur mit dem Fokus auf Verbraucher- und Ratgeberthemen.

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