IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer © Rüdiger Glahs
  • Von Lorenz Klein
  • 11.05.2022 um 16:03
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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat sich in einem neuen Rating die verschiedenen Produkt-Spielarten der privaten Rentenversicherung genauer angeschaut. Wie die Tarifangebote der insgesamt 47 Versicherer im aktuellen „Privatrenten-Rating 2022“ des IVFP abschnitten – und warum Geschäftsführer Michael Hauer den Privatrenten eine gute Zukunft bescheinigt, erfahren Sie hier.

In seinem aktuellen Privatrenten-Rating 2022 hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) zum zwölften Mal in Folge untersucht, wie es um das Produktangebot der Versicherer in der privaten Rentenversicherung bestellt ist. Grundlage für das Rating ist laut IVFP das Tarifangebot von 47 Versicherungsgesellschaften, das von den Analysten in folgende Kategorien eingeteilt wurde: Klassik, Klassik Plus, Index, fondsgebunden mit und ohne Garantien sowie Comfort.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge 130 Tarife anhand von bis zu 100 Kriterien begutachtet und bewertet. Die Ergebnisse werden mit den Auszeichnungen „Exzellent“, „Sehr Gut“ und „Gut“ bewertet. Dabei gilt, dass die Versicherer sowohl im Gesamtergebnis als auch in den einzelnen Teilbereichen innerhalb der Gesamtnoten alphabetisch sortiert wurden. Dabei wurde jeweils zwischen Serviceversicherer und Direktanbieter unterschieden.

Das Gesamtergebnis setzt sich dabei, wie in allen Ratings des Instituts, aus der Summe der vier Teilbereiche Unternehmensqualität (35 Prozent), Rendite (30 Prozent), Flexibilität (25 Prozent) sowie Transparenz und Service (10 Prozent) zusammen.

Wie die einzelnen Versicherer mit ihren Renten-Tarifen bewertet wurden, zeigen die ausführlichen Ergebnis-Tabellen, die das IVFP hier zum kostenlosen Download zur Verfügung stellt.

„Zu unflexibel, zu antiquiert – alles Makulatur“

IVFP-Geschäftsführer Michael Hauer stellt der Branche insgesamt ein gutes Zeugnis aus – obwohl „all die populären Geldanlagemöglichkeiten“, wie Aktien, ETFs, Bitcoins oder Gold der privaten Rentenversicherung „gerade in den letzten beiden Jahren den Rang abzulaufen“ schienen, wie Hauer anmerkte. „Zu unflexibel, zu antiquiert“, fasst Hauer den Tenor über die private Rentenversicherung zusammen – doch das sei „alles Makulatur“, so der IVFP-Geschäftsführer: „Die Versicherer sprechen von überraschend gutem Geschäft im Jahre 2021, das sich auch in Zahlen belegen lässt.“

Denn die Versicherer hätten Lösungen gefunden, den Bedürfnissen ihrer Kunden in Punkto Kapitalanlage zu entsprechen, lobt der IVFP-Geschäftsführer. So ließe sich ein Großteil der Kapitalanlagenwünsche auch in Versicherungsprodukte „oftmals mit beachtlichen steuerlichen Vorteilen einbinden“, so Hauer. Und auch das Angebot an nachhaltigen Anlagen wachse rasant – so rasant, dass das Institut diesem Thema in jedem seiner Geschäftsbereiche einen festen Platz widmen, wie Hauer abschließend betonte.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit 2016 an.

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