Von der „normalen“ Police zur Seniorenpolice Mit dem höheren Alter kommt der teurere Vertrag

War wahrscheinlich gar nicht versichert: Der 90 Jahre alte Mr. Potter fuhr bis zuletzt mit seinem Hund Reggie über seine Farm.
War wahrscheinlich gar nicht versichert: Der 90 Jahre alte Mr. Potter fuhr bis zuletzt mit seinem Hund Reggie über seine Farm. © Getty Images

Ob Unfall- oder Kfz-Police – weil die Schadenhäufigkeit bei älteren Menschen zunimmt, versuchen manche Versicherer, diese Kunden ab einem bestimmten Alter in teurere Seniorenverträge umzudecken oder die Policen gleich ganz zu kündigen. Das berichten Verbraucherschützer.

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„Wird es etwa bei älteren Kunden teuer, werden diese Personen ausgeschlossen“, so Kerstin Becker-Eiselen, Juristin der Verbraucherzentrale Hamburg, gegenüber der Zeitung WAZ. Inzwischen sei es gängige Praxis, dass es ein Höchstalter bei Versicherungsverträgen gäbe. Werde es erreicht, werde der Vertrag gekündigt.

Der Branchenverband GDV bestätigte, dass Versicherer ihren Kunden ab einem bestimmten Alter „modifizierte Konditionen“ anbieten. So könne Kunden auch im höheren Alter noch „angemessener Unfallversicherungsschutz für erschwingliche Beiträge“ ermöglicht werden. Die angebotenen Senioren-Versicherungen seien aber viel teurer und kompliziert, meint Becker-Eiselen. Bei einem Altersunterschied von 20 Jahren können die Beiträge schon mal um 50 Prozent steigen, berichtet die Zeitung.

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