Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Versicherungsvertrieb Persönliche Beratung dominiert, Direktvertrieb nimmt zu

Persönliche Beratung ist weiterhin bei Kunden beliebter, trotzdem nimmt der Direktvertrieb in manchen Bereichen ein wenig zu.
Persönliche Beratung ist weiterhin bei Kunden beliebter, trotzdem nimmt der Direktvertrieb in manchen Bereichen ein wenig zu. © GDV

Die persönliche Beratung eines Vermittlers oder Maklers ist bei Versicherungskunden weiterhin beliebter als der Direktvertrieb. Zahlen des Branchenverbands GDV zeigen aber, dass in manchen Sparten auch der Direkt-Vertrieb zulegen kann.

|  Drucken
Die persönliche Beratung durch einen Versicherungsmakler oder einen Vermittler kommt bei den Kunden noch immer besser an als der Direktvertrieb. Drei Viertel der Neuabschlüsse kommen auf diese Weise zustande. Bei Krankenversicherungen sind es sogar 85 Prozent.



Trotzdem gibt es bestimmte Bereiche, in denen Kunden auch immer öfter online eine Police abschließen. Dazu gehört vor allem die Sparte der Schaden- und Unfallversicherungen, zeigt die aktuelle Vertriebswegestatistik 2015 des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Zahl der im Internet abgeschlossenen Schaden- und Unfallversicherungsverträge ist von 12,0 auf 13,5 Prozent gestiegen. Die Zahl der Krankenversicherungsverträge von 5,2 auf 6,1 Prozent. Der Abschluss von Lebensversicherungen über Online-Kanäle ist indes von 3,3 auf 3,0 Prozent gesunken.

„Auch im digitalen Zeitalter legen die Menschen in wirklich wichtigen Fragen großen Wert auf persönliche Ansprache und Betreuung. Das Internet ersetzt nicht die Kommunikation zwischen Kunden und Versicherern, das Internet macht die Kommunikation einfacher“, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Geschäftsführung.
Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.