Versicherungsschutz oft nicht inbegriffen Was bei Bankschließfächern zu beachten ist

Ein offenes Schließfach in einer Filiale der Hamburger Sparkasse in Hamburg: Oftmals ist laut Finanztest bei dieser Möglichkeit zur Aufbewahrung von Wertgegenständen die Versicherung nicht ausreichend.
Ein offenes Schließfach in einer Filiale der Hamburger Sparkasse in Hamburg: Oftmals ist laut Finanztest bei dieser Möglichkeit zur Aufbewahrung von Wertgegenständen die Versicherung nicht ausreichend. © dpa/picture alliance

Um wertvolle Gegenstände aufzubewahren, bietet sich ein Bankschließfach an. Und sollte etwas aus dem Wertdepot abhandenkommen, zahlt die Versicherung – doch das ist ein häufiger Irrtum, wie eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest zeigt.

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Die Stiftung Warentest hat 36 Banken und zwei private Anbieter hinsichtlich des Angebots von Bankschließfächern getestet. Laut Medienberichten war ein Ergebnis, dass es nicht immer leicht ist, überhaupt ein passendes Fach zu bekommen. Demnach vermietet ein Großteil der Institute ausschließlich an eigene Kunden. Außerdem hätten die freien Fächer oft nicht die richtige Größe.

Aber viel wichtiger sei, dass der Versicherungsschutz oftmals nicht ausreiche. Manch eine Bank sehe lediglich eine Versicherungssumme von weniger als 10.000 Euro vor. In zehn Fällen sei gar keine Versicherung im Mietpreis enthalten. Oder die Anbieter würden ihre Haftung beschränken. Darum der Rat von Stiftung Warentest, unbedingt die Bedingungen prüfen.

Dazu zähle auch, die eigene Hausratversicherung dahingehend zu überprüfen. Eventuell seien Wertgegenstände in Bankschließfächern mit abgedeckt, und es müsse keine neue Versicherung abgeschlossen werden, berichten die Tester.

Die Mietpreise für ein Fach, in das ein breiter Aktenordner passt, liegen den Angaben zufolge zwischen knapp 40 Euro und etwa 200 Euro im Jahr.

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