Versicherungsapps Politik stoppt Datensammelwut der Versicherer

Datenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff
Datenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff © CDU/CSU-Fraktion

Vor kurzem erklärte Andrea Voßhoff (CDU/CSU), Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, dass gezieltes Sammeln und Auslesen von Gesundheitsdaten mithilfe von Apps problematisch sei. Ist dies das Ende der individuellen Prämienkalkulation?

| , aktualisiert um 18:59  Drucken
Tatsächlich dämmt es das Vorhaben etwa der Generali ein, mithilfe von Apps Prämien besser kalkulieren zu können ein. So verwies Voßhoff auf die damit verbundenen Risiken aus Sicht der Verbraucher: „Auch wenn die mit Versicherungstarifen dieser Art gebotenen Vorteile gerade für momentan gesunde Menschen verlockend klingen, sollten die Versicherten sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein.“

Neben den geäußerten Bedenken der Datenschützer zum Vorstoß der Generali dürfte sich diese Warnung auch in Richtung der Kfz-Versicherer auswirken. Jüngst stellte hierzu die Signal Iduna ein Konzept vor, das Rabatte bei gutem Fahrverhalten gibt.

Auch hier wird man fragen müssen, ob und in welchem Umfang das Sammeln von persönlichen Daten als Grundlage einer Beitragsberechnung rechtens sein kann.
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