Axel Kleinlein: Der Vorstandssprecher der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten (BdV) erklärt in seiner Kolumne, warum Versicherungsvertreter so ein schlechtes Image haben. © BdV
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  • 06.09.2017 um 14:41
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Laut einer Ende August veröffentlichten Umfrage des Deutschen Beamtenbunds sind Versicherungsvertreter die Berufsgruppe mit dem schlechtesten Ruf. Das liegt an den Vertriebsvorständen und -managern, meint Axel Kleinlein, Chef der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten in seiner Kolumne.

Versicherungsvertreter sind unbeliebt. Das zeigte eine Ende August veröffentlichte Umfrage des DBB Beamtenbunds. Ganz am Ende der 32 Berufe umfassenden Liste reihte sich der Versicherungsvertreter mit 9 Prozent ein – ein im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte niedrigerer Wert.

Woran liegt das aber?

Verbraucherschützer Axel Kleinlein zumindest hat einen Grund parat. In einem Brief an die Vertriebsvorstände und Vertriebsmanager/-innen in den Versicherungsunternehmen schreibt er: „Letztlich ist das Ansehensdesaster ja vermutlich von Ihnen gemacht, vom Management.“

Denn die Analyse dieser Personen ginge oft nur so weit, „wie es das Provisionssystem erzwingt, nämlich nur bis zum Vertragsabschluss“, so Kleinlein. Und weiter: „Das ist schade. Denn eigentlich beginnt für die Verbraucher und Verbraucherinnen hier die spannende Zeit. Echten Erfolg und ein höheres Ansehen können Sie nur erringen, wenn die Verbraucher am Schluss mit dem Vertrag zufrieden sind. Und das sind sie eben oft nicht.“

Der BdV-Chef plädiert dafür, dass die Vertriebschefs den Verbraucher „auch mal aus der Brille des Verbraucherschutzes“ betrachten. Es rentiere sich, mal den Blickwinkel zu wechseln. Kleinlein: „Wir vom Verbraucherschutz helfen Ihnen dabei gerne.“

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