DIA-Sprecher Klaus Morgenstern. © DIA
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  • 24.08.2017 um 03:05, aktualisiert am 19.12.2017 um 10:51
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Auch wenn das Eigenheim dazu beitragen kann, Altersarmut zu verhindern, so kann es auch zu einem Belastungsfaktor werden. Das liegt daran, dass es Vermögen bindet, aber das laufende Einkommen nicht erhöht, so eine Analyse des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

„Die klassische Armutsmessung konzentriert sich auf die schiere Einkommensarmut. Unberücksichtigt bleibt dabei Vermögen. Das dürfte im Allgemeinen keine größeren Verzerrungen verursachen, da typischerweise zu Recht unterstellt wird, dass Arme auch über kein nennenswertes Vermögen verfügen“, sagt Reiner Braun vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA), der eine Analyse zur Altersarmut durchgeführt hat.

Bei der Altersarmut aber, ergebe sich ein anderes Bild.

Senioren verfügten oft über überproportional hohe Vermögen. Altersarmut im Sinne einer Einkommensarmut entstehe erst durch eine unzureichende Altersvorsorge durch laufende Renten.

„So besitzen viele ältere Menschen ein Haus, das zwar über die Mietersparnis ein wenig Entlastung bringt, oftmals auf der anderen Seite aber wegen Reparaturen und Renovierungen Geld kostet“, erklärt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

Daher seien viel stärker noch als bisher Lösungen erforderlich, wie über die Verrentung von Immobilieneigentum zusätzliches Einkommen im Alter generiert werden könne.

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