Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Verbraucherschützer zum Koalitionsvertrag „Die Reformpause ist verheerend für die Alterssicherung“

Die Wahlunterlagen zum SPD-Mitgliedervotum liegen auf einem Tisch. Die SPD-Mitglieder können zum zweiten Mal darüber abstimmen, ob ihre Partei auf Bundesebene mit CDU und CSU eine große Koalition eingeht. Der BdV fordert von der Politik Lösungen für die Alterssicherung.
Die Wahlunterlagen zum SPD-Mitgliedervotum liegen auf einem Tisch. Die SPD-Mitglieder können zum zweiten Mal darüber abstimmen, ob ihre Partei auf Bundesebene mit CDU und CSU eine große Koalition eingeht. Der BdV fordert von der Politik Lösungen für die Alterssicherung. © dpa/picture alliance

Dringend notwendige Korrekturen am aktuellen Lebensversicherungsreformgesetz fehlen im vorliegenden Koalitionsvertrag, finden die Verbraucherschützer vom Bund der Versicherten. Die Forderung: Echte Lösungen für eine Alterssicherung in Deutschland.

| , aktualisiert am 01.03.2018 17:14  Drucken

Das im Jahr 2015 in Kraft getretene Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) brachte aus Sicht des Bunds der Versicherten (BdV) viele Verschlechterungen mit sich, die nun von der neuen Regierung dringend korrigiert werden müssten.

„Leistungskürzungen, geschmälerte Renditen und Run-offs haben das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die private Altersvorsorge nachhaltig gestört – im Koalitionsvertrag finden sich jedoch keinerlei Lösungsvorschläge“, sagt Bianca Boss, Pressesprecherin des BdV. Die Lebensversicherungsbranche und ihre Kunden seien den Großkoalitionären offensichtlich gleichgültig, so Boss weiter. Das sei sehr beunruhigend.

Und die Pressesprecherin wird noch deutlicher mit ihrer Kritik: Die Große Koalition wolle laut Koalitionsvertrag in einem „Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft“ ein Standard-Riester-Produkt entwickeln. Boss: „Das heißt diejenigen, die schon in der Vergangenheit gescheitert sind, sollen für die Zukunft in einem Kartell aus Politik und Versicherungswirtschaft attraktive Lösungen erarbeiten.“

Die Große Koalition wolle den privaten Altersvorsorgegedanken offensichtlich nicht nur nicht unterstützen, sondern allmählich beerdigen, schließt die Verbraucherschützerin aus dem Koalitionsvertrag. „Die selbstverordnete Reformpause ist verheerend für die Alterssicherung in Deutschland“, warnt sie.

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen