Verbandslösung Risikopool zur Stützung der DAK?

Sitz der DAK in Hamburg.
Sitz der DAK in Hamburg. © Getty Images

Die Ersatzkassen Techniker Krankenkasse, Barmer GEK, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse KKH, Handelskrankenkasse und HEK – Hanseatische Krankenkasse planen offensichtlich einen Finanzausgleich untereinander. Damit soll vor allem die angeschlagene DAK gestützt werden.

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Wie die Ärzte-Zeitung berichtet, sollen die oben genannten Ersatzkassen an einer Art gemeinsamen Risikopool arbeiten.



Hintergrund: Seit Anfang 2009 orientiert sich der Risikostrukturausgleich (RSA) zwischen den gesetzlichen Krankenkassen auch an Kriterien wie Alter, Geschlecht und Krankheitslast der Mitglieder. Der sogenannte Morbi-RSA soll dabei sicherstellen, dass die Beiträge zu den Krankenkassen fließen, die sie am dringendsten brauchen.

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Unterschiede bei den Zuweisungen will der Verband der Ersatzkassen nun innerhalb des Verbands ausgleichen. Rechtliche Grundlage hierfür sei Paragraf 265b des fünften Sozialgesetzbuches. Darin heißt es:

„Krankenkassen können mit anderen Krankenkassen derselben Kassenart Verträge über die Gewährung von Hilfeleistungen schließen, um 1. deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten…“

Die Ärzte-Zeitung vermutet als Motiv für die Vereinbarung, die wirtschaftlich angeschlagene DAK zu stützen.
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