Unwetter Beiträge für Wohngebäudeversicherung sind ortsabhängig

Die Überflutung in Mechernich im vergangenen Jahr ist nur ein Beispiel für die Auswirkungen des Klimawandels: Der Versicherungsschutz hierzulande ist - je nach Gefahrenzone - abhängig vom eigenen Wohnort.
Die Überflutung in Mechernich im vergangenen Jahr ist nur ein Beispiel für die Auswirkungen des Klimawandels: Der Versicherungsschutz hierzulande ist - je nach Gefahrenzone - abhängig vom eigenen Wohnort. © dpa/picture alliance

Dass auch Deutschland immer häufiger von Unwettern heimgesucht wird, haben die meisten schon gemerkt – Grund ist wohl unter anderem auch der Klimawandel. Und je nachdem, wie nah man an den Gefahrenzonen wohnt, unterscheiden sich auch die Kosten für eine passende Absicherung des Wohneigentums.

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Immer öfter gibt es hierzulande Hochwasser und starke Regengüsse sowie andere Formen des Unwetters – in manchen Gebieten Deutschlands aber mehr als in anderen. Das hat auch Folgen für den Versicherungsschutz.

So sichern Verbraucher ihr Wohneigentum in der niedrigsten Hochwasser-Gefährdungsklasse (Zürs-Zone 1) bereits ab 28 Euro jährlich gegen Elementarschäden ab. Im Schnitt kostet die Absicherung 48 Euro pro Jahr. Zürs-Zone 1 umfasst dabei rund 91 Prozent der Immobilien in Deutschland, wie Zahlen des Vergleichsportals Check24 zeigen.

Teurer wird es für Personen, die in der Zürs-Zone 2 leben. 7 Prozent der Adressen sind hierzulande davon betroffen.

Dort kostet der Schutz gegen Elementarschäden pro Jahr durchschnittlich 81 Euro mehr. Der Aufpreis liegt zwischen 28 Euro und 179 Euro – hier sollte man genau vergleichen.

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