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Untersuchung der Marktwächter Deshalb investieren Verbraucher in riskante Geldanlagen

Wolf Brandes ist Teamleiter beim Marktwächter-Schwerpunkt Grauer Kapitalmarkt in der Verbraucherzentrale Hessen.
Wolf Brandes ist Teamleiter beim Marktwächter-Schwerpunkt Grauer Kapitalmarkt in der Verbraucherzentrale Hessen. © Banczerowski

Was bewegt Menschen dazu, ihr Geld in riskante Anlagen zu stecken? Das wollten die Marktwächter der Verbraucherzentrale Hessen herausbekommen, und haben dafür Verbraucher befragt, die schlechte Erfahrungen am Grauen Kapitalmarkt gemacht haben.

| , aktualisiert am 01.10.2018 16:22  Drucken

Die Marktwächter der Verbraucherzentrale Hessen wollten wissen, warum Menschen ihr Geld am Grauen Kapitalmarkt anlegen, und damit oft hohe Risiken eingehen. Dafür befragten sie in 90-minütigen Gesprächen 16 Verbraucher, die vorher die Schadenfallberatung der Verbraucherzentrale Hessen aufgesucht hatten.

„Die vorliegende Untersuchung gibt Hinweise dafür, dass bei Geldanlagen am Grauen Kapitalmarkt die Beziehung zwischen Anleger und dem Vermittler besonders wichtig zu sein scheint“, sagt Wolf Brandes, Teamleiter beim Marktwächter-Schwerpunkt Grauer Kapitalmarkt in der Verbraucherzentrale Hessen.

Folgende Muster haben die Marktwächter in den Gesprächen erkannt:

  • Lebensumstände: Die Lebensumstände der Befragten hatten sich kurz vor der Anlage in den Grauen Kapitalmarkt geändert. Die Betroffenen hatten zum Beispiel geerbt, ihre erste Festanstellung ergattert, wurden geschieden, mussten den Tod des Ehepartners verkraften oder wurden selbst schwer krank.
  • Beziehung zum Vermittler: In den Gesprächen antworteten Verbraucher auf die Fragen nach dem Vermittler zum Beispiel: „Jemand, den meine Eltern kannten und gute Erfahrungen gemacht hatten. Da bin ich mit einem guten Gefühl reingegangen“, oder „Ich habe dem vertraut, dem Typ, und bin betrogen worden, um es auf den Punkt zu bringen.“
  • Anlagemotiv Altersvorsorge: Die befragten Verbraucher wollten mit der Anlage vor allem etwas für ihre Altersvorsorge machen beziehungsweise generell finanziell für sich und die Angehörigen  vorsorgen. Antworten waren hier etwa: „Es ging mir darum, dass ich etwas mache, damit ich im Alter nicht in die Altersarmut rutsche“ oder „Ein Tageskonto erschien mir nicht ausreichend, um meine Angst vor der Altersarmut zu dämpfen“.
  • Entscheidungsregeln: Viele der Verbraucher hatten Faustregeln aus anderen Lebensbereichen auf ihre Anlageentscheidung übertragen und damit nicht wirklich richtig gelegen. Ein Beispiel, das die Marktwächter hier nennen, ist die Anlage in Immobilien, da dies eine sichere Investition sei. Im konkreten Fall hatten die Betroffenen aber keine Immobilie direkt gekauft, sondern in einen geschlossenen Immobilienfonds investiert. Dass hier das Risiko des Totalverlusts der Anlage herrscht, war den Verbrauchern bei Abschluss nicht klar.
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