Unterstützung für ältere Menschen Postboten sollen nicht länger nur Briefe austragen

Ein Briefträger der Deutschen Post fährt mit dem Fahrrad durch die Innenstadt von Lüneburg. Künftig sollen die Briefträger sich auch um ältere Menschen kümmern.
Ein Briefträger der Deutschen Post fährt mit dem Fahrrad durch die Innenstadt von Lüneburg. Künftig sollen die Briefträger sich auch um ältere Menschen kümmern. © dpa/picture alliance

Die Deutsche Post will ein Pilotprojekt starten, um ältere Menschen zu unterstützen. Laut Medienberichten sollen die Mitarbeiter der Post nicht länger nur die Briefe austragen, sondern sie sollen sich gleichzeitig um ältere Menschen kümmern, beispielsweise indem sie ihnen Bargeld oder Formulare vorbeibringen.

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Künftig sollen Briefträger nicht nur Pakete und Briefe ausliefern, sondern bei älteren Menschen gleich nach dem Rechten schauen. Auch Formulare oder Bargeld sollen sie vorbeibringen dürfen. In einem Pilotprojekt will die Deutsche Post Medienberichten zufolge diesen Service testen.

Demnach arbeitet das Unternehmen mit Hilfsdiensten von Wohlfahrtsverbänden zusammen. Die Postboten sollen bei den älteren Menschen klingeln und fragen, ob bei ihnen alles in Ordnung sei. Anschließend sollen sie etwa Angehörige benachrichtigen oder in einem Notfall den Wohlfahrtsverband informieren.

Spiegel Online etwa schreibt, dass die Post-Mitarbeiter zudem über die Dienstleistungen von Wohlfahrtsvereinen informieren sollen. Denn diese würde für 7 bis 8 Euro in der Stunde auch im Haushalt helfen. Das wüssten viele nicht, die in diesen Bereichen eventuell eine Unterstützung annehmen würden.

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