Menschen in Bamberg feiern Silvester und den Einzug des neuen Jahres. Nun ist es Zeit, Pläne zu machen - auch für Makler. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 03.01.2017 um 08:45
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In den ersten Tagen des neuen Jahres haben viele Makler die Motivation, sich einen Plan für das neue Geschäftsjahr festzulegen. Aber worauf gilt es dabei zu achten? Welche Lehren kann man etwa aus den Umsatz- und Gewinnzahlen des vergangenen Jahres für das neue ziehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Unternehmensberater Peter Schmidt in seiner Kolumne.

Kapitel 2: Personal als Herz des Unternehmens

Leider leben wir in Zeiten, in denen mit der wichtigsten Ressource von Unternehmen, den Mitarbeitern, Schindluder unter dem Vorwand kurzfristiger Kostensenkungsprogramme getrieben wird. Natürlich ändern sich Arbeitsinhalte. Natürlich können Digitalisierung und Rationalisierung auch Arbeitsplätze reduzieren. Aber genauso natürlich muss es in Branchen, die auf Basis des Vertrauens von Kunden in Menschen arbeiten, sein, dass dafür eine adäquate Mitarbeiterausstattung erhalten bleibt.

Für Maklerfirmen sehe ich es zum Jahresbeginn als optimal an wenn man sich – nach Bestimmung wesentlicher Ziele – mit den Mitarbeitern bespricht. Konkret geht es dann darum, welche Pläne jeder einzelne und die Firma hat. Es gehört zum wertvollsten Gut, die Ideen und Vorstellungen der eigenen Mitarbeiter „abzuholen“ und in die Planung einzubeziehen.

Ich merke bei Strategieberatungen für Maklerfirmen immer wieder, dass die Inhaber diesen Austausch viel zu wenig suchen. Mitarbeiter wissen aber meist sehr genau, mit welchem Fachwissen sie sich noch viel wirksamer in das Team einbringen könnten. So gibt es vielfach Kenntnisse, die einfach nicht abgerufen werden. Es besteht aber auch bei vielen Mitarbeitern Klarheit darüber, welche fachlichen Defizite bestehen.

Die Behebung fachlicher Defizite durch Qualifikation kann dreifache Effekte bringen. Für die Firma steigt die Produktivität. Der Mitarbeiter wächst in eine qualifiziertere Arbeit hinein, die ihm mehr Freude und Herausforderung für die eigene Arbeit bringt. Und – die Bindung des Mitarbeiters an die Firma steigt. Fragen Sie doch einfach einmal, welche „Wunschgebiete“ Ihre Mitarbeiter im Innen- und Außendienst gerne in Zukunft bearbeiten würden.

Zu diesem Kapitel gehören natürlich auch Veränderungen, die auf den Plan gehören. Ruhestandsplanungen, Neueinstellungen, Ausbildung neuer Mitarbeiter und auch die eigenen Planungen für Nachfolge, Stellvertretung und so weiter.

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