Umfrage zur Nahles-Rente Makler setzen immer stärker auf das bAV-Geschäft

Andrea Nahles: Die Arbeitsministerin gestikuliert während einer Bundestagsdebatte über ihre Rentenpläne.
Andrea Nahles: Die Arbeitsministerin gestikuliert während einer Bundestagsdebatte über ihre Rentenpläne. © Getty Images

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat die bAV wieder ins Gespräch gebracht. Was sie plant, gefällt allerdings nicht jedem. Eine aktuelle Studie hat jetzt bei Maklern nachgefragt, wie wichtig ihnen dieses Produktfeld ist und wie sich eine bAV-Reform auswirken würde.

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Für Makler wird die betriebliche Altersversorgung (bAV) zur immer wichtigeren Einkommensquelle. Während vor fünf Jahren 45 Prozent der Makler sagten, der bAV-Vertrieb wäre ein wichtiges Geschäftsfeld für sie, so sagen das heute schon 58 Prozent. Künftig könnte diese Zahl noch steigen. Eine Studie von Asscompact geht davon aus, dass in weiteren fünf Jahren 71 Prozent der Makler in der bAV Geld verdienen wollen.

Sollte die sogenannte Nahles-Rente so kommen, wie es die Ministerin plant, dann fürchten Makler vor allem, dass die bAV noch unübersichtlicher wird. Deshalb müssten sie dann noch stärker in die Aufklärungsarbeit bei den Unternehmen gehen. Das meinen gut 50 Prozent der Befragten.

Auf die Frage, welche bAV-Anbieter Makler ganz vorne sehen, antworteten die meisten mit Allianz. Der Versicherer konnte sich sowohl beim Durchführungsweg Direktversicherung als auch bei der Unterstützungskasse an die Spitze setzen. Auf den folgenden Plätzen konnten sich Nürnberger, Volkswohl Bund und Alte Leipziger behaupten.

An der Asscompact-Online-Befragung nahmen 326 Makler und Vertreter teil. Die durchschnittliche Berufserfahrung der Studienteilnehmer beträgt 23,1 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 51,5 Jahren.
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