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Umfrage zum Abschluss von BU-Policen BU-Kunden verzweifeln häufig an der Wahl des passenden Versicherers

Gefählicher Job in schwindelnder Höhe: Dachdecker auf einer Baustelle in Frankfurt - der Arbeiter bringt Isoliermaterial aufs Dach.
Gefählicher Job in schwindelnder Höhe: Dachdecker auf einer Baustelle in Frankfurt - der Arbeiter bringt Isoliermaterial aufs Dach. © Getty Images

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind elementar, deshalb werden sie sogar von Verbraucherschützern empfohlen. Geht es jedoch an die Wahl der richtigen Police, wird es für viele Kunden knifflig. Wo die größten Hürden beim Abschluss liegen.

| , aktualisiert am 06.01.2017 09:42  Drucken
35 Prozent der Rheinland-Pfälzer und 26 Prozent der Nordrhein-Westfalen gaben in einer Umfrage der Provinzial Rheinland Versicherungen an, dass das größte Problem beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) das Finden des passenden Versicherers ist. Als besonders problematisch scheinen das die 18 bis 34-Jährigen zu empfinden, denn von ihnen gab sogar jeder zweite an, sich nur schwer für ein Angebot entscheiden zu können.

Eine weitere große Hürde auf dem Weg zum BU-Abschluss soll zudem für 27 Prozent der Befragten die Informationslage zum Thema BU sein. Zwar sei online einiges Material zu finden, die persönliche Beratung würde das jedoch nicht ersetzen können.
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Haben BU-Kunden sich schlussendlich für ein Produkt entschieden, dann ist der Abschluss jedoch noch längst nicht garantiert, denn fast ein Viertel der Kunden scheitert an der Bürokratie des Versicherungsantrags. Auffällig: Besonders häufig trifft das auf die Generation Y zu. So hat von den 18-24-Jährigen sogar jeder Dritte mit dem Formular ein Problem.

Provinzial-Experte Christoph Hartmann: "Hier sind die Berater vor Ort gefragt, junge Kunden umfassend zu beraten." Denn: "In jungen Jahren kann die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den besten Konditionen abgeschlossen werden. Berufseinsteiger sollten den Abschluss daher nicht auf die lange Bank schieben."

Für die Trendstudie "Berufsunfähigkeit und Arbeitsbelastung" befragte die Provinzial Rheinland im September 2015 insgesamt 1.000 Rheinländer zwischen 18 und 65 Jahren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
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