Umfrage zeigt Zwei Drittel der Volkswirte halten jetziges Rentensystem für unsolide

Proteste der Gewerkschaft Verdi gegen sinkende Renten.
Proteste der Gewerkschaft Verdi gegen sinkende Renten. © dpa/picture alliance

Die Rente ist schon längst Wahlkampfthema geworden in Deutschland. Offensichtlich zu Recht: Die große Mehrheit der Ökonomen hierzulande hält das System in der jetzigen Form nämlich nicht für langfristig finanzierbar. Welche Lösungen die Experten vorschlagen.

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Zwei Drittel der Wirtschaftsprofessoren in Deutschland halten das jetzige gesetzliche Rentensystem für unsolide. So lasse sich eine zum Leben reichende Rente nicht garantieren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Ökonomen-Panels, das vom Ifo-Institut in München in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) durchgeführt wird.



Wie die FAZ berichtet, schlagen 84 Prozent der 160 mitmachenden Professoren einen späteren Renteneintritt als Lösung vor. Bei 70 Jahren soll er in Zukunft liegen, so eine Idee. Andere wollen den Renteneintritt an die Lebenserwartung koppeln. Das sei ein geeignetes Mittel, um das System auch langfristig finanzierbar zu halten.

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Wolle man nicht am Renteneintrittsalter drehen, würde ein niedrigeres Rentenniveau die Finanzierbarkeit sicherstellen. Auch ein höherer Steuerzuschuss, höhere Beitragssätze oder eine Einbeziehung von Selbstständigen und Beamten in die gesetzliche Rente könnten hierzu beitragen.
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