Die Deutschen sparen am liebsten mit dem Sparbuch, der Lebensversicherung und dem Bausparvertrag. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 14.08.2019 um 17:20
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Obwohl die Zinsen anhaltend niedrig bleiben, setzen die Deutschen nach wie vor eher auf das klassische Sparen per Lebensversicherung, Sparbuch oder Bausparvertrag. Den meisten ist Sicherheit wichtiger als Rendite – so eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken.

Lebensversicherung, Sparbuch und Bausparverträge sind nach wie vor die beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Wertpapiere dagegen nutzt nur knapp ein Viertel zum Sparen. Bis zu 100 Euro pro Monat legen dabei etwa 36 Prozent der Bundesbürger zurück. Bei weiteren 36 Prozent sind es zwischen 100 und 500 Euro. Das geht aus einer aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS für den Bundesverband deutscher Banken hervor.

28 Prozent der Befragten geben an, für Notfälle Geld zur Seite zu legen. Dahinter folgt der Punkt „größere Anschaffungen“, für den knapp jeder Fünfte (19 Prozent) spart. Die Altersvorsorge rangiert mit 18 Prozent auf Platz 3.

Als Grund für das geringe Interesse an Wertpapieren geben die Befragten der Umfrage vor allem an, sich nicht damit auszukennen (41 Prozent). 36 Prozent der Deutschen sagen, dass sie dafür kein Geld übrighaben und 34 Prozent ist diese Sparform zu unsicher.

Die Sicherheit ist demnach das wichtigste Kriterium beim Anlegen. Es folgen mit großem Abstand Verfügbarkeit und Rendite. Für eine höhere Rendite wollen zudem die Wenigsten ein höheres Risiko eingehen. Mehr als acht von zehn Bundesbürgern lehnen das ab.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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