Viele Deutsche sprechen sich für eine Bürgerversicherung aus, in die auch Selbstständige, Besserverdienende und Beamte einzahlen. © picture alliance / dpa | Bernd Weissbrod
  • Von Manila Klafack
  • 08.09.2021 um 14:48
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Die Einführung einer Bürgerversicherung in der Krankenversicherung könnte mit einer neuen Bundesregierung näher rücken. Einer aktuellen Umfrage zufolge sprechen sich 69 Prozent der Deutschen für diese Form des Gesundheitssystems aus, sogar viele Anhänger der Unionsparteien und der FDP.

69 Prozent der Deutschen befürworten die Einführung einer Bürgerversicherung in der Krankenversicherung. Sie finden den Vorschlag „gut“ oder sogar „sehr gut“, so das Ergebnis eine Umfrage von Infratest im Auftrag des ARD-Magazins „Monitor“. Bemerkenswert ist dabei, dass sich selbst viele Anhänger von Union (68 Prozent) und FDP (62 Prozent) für die Einführung einer Bürgerversicherung aussprechen.

Damit würden alle Bürger, also auch Selbstständige, Besserverdienende und Beamte, einen bestimmten Teil ihres Einkommens in eine gesetzliche Krankenversicherung einzahlen. Zudem würden auch Einnahmen aus Kapitalerträgen, Vermietung und Verpachtung herangezogen werden.

In ihren Wahlprogrammen sprechen sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linken für eine Krankenversicherung für alle aus. Union und FDP wollen dagegen das bisherige System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung beibehalten (Anmerkung der Redaktion: Über die Links kommen Sie zu unserer großen Serie zum Thema Bundestagswahl 2021, in der wir uns die einzelnen Wahlprogramme der Parteien angeschaut haben).

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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