Umfrage unter Versicherern „Keine extremen Verwerfungen durch einen Grexit“

Griechenlands Premier Alexis Tsipras (rechts) im Gespräch mit seinem Finanzminister Gianis Varoufakis: Kommt es nun zu einem Grexit, oder nicht?
Griechenlands Premier Alexis Tsipras (rechts) im Gespräch mit seinem Finanzminister Gianis Varoufakis: Kommt es nun zu einem Grexit, oder nicht? © Getty Images

Griechenland ist offiziell pleite. Jetzt bleibt die spannende Frage, ob es nun zu einem Grexit, also dem Austritt Griechenlands aus dem Euro, kommt oder nicht? Aber: Was wäre dann mit den Versicherungen? Wären sie betroffen? Und wie stark sind sie überhaupt in griechische Staatsanleihen investiert? Pfefferminzia hat eine Mini-Umfrage unter Allianz, Generali, Zurich & Co. gestartet. Das Ergebnis lesen Sie hier.

| , aktualisiert am 14.01.2016 16:36  Drucken
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Die Allianz erwartet keinen Einbruch der Kapitalmärkte bei einem Grexit. © Getty Images
Wir befragten insgesamt elf Versicherer. Antworten gab es von sechs: Allianz, Generali, Gothaer, Zurich, Bayerische und Signal Iduna. Fazit: Investiert hat keiner dieser Versicherer in griechische Papiere. Die Statements lesen Sie in unserer Bilderstrecke.

Allianz:

Allianz Leben ist nicht in griechische Anleihen und Aktien investiert. Die Märkte haben zudem auf die aktuelle Entwicklung moderat reagiert. Wir erwarten keinen starken Einbruch der Kapitalmärkte, auch wenn weiter von einer volatilen Entwicklung ausgegangen werden muss.

Allianz Leben verfügt über weitreichende Puffer, sodass kurzfristige Schwankungen an den Kapitalmärkten sich nicht auf die Lebensversicherung auswirken. Das heißt, ein Grexit hätte keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Lebensversicherungen unserer Kunden.
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