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Umfrage So viel sparen die Bundesbürger

Eurobanknoten in einem Umschlag: Wer über kein finanzielles Polster verfügt, ist durchschnittlich weniger zufrieden, als diejenigen, die sparen können.
Eurobanknoten in einem Umschlag: Wer über kein finanzielles Polster verfügt, ist durchschnittlich weniger zufrieden, als diejenigen, die sparen können. © dpa/picture alliance

Wer über ein höheres Haushaltsnettoeinkommen verfügt, sieht positiver in die Welt als Menschen, die über weniger verfügen – und weniger sparen können. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger.

| , aktualisiert am 02.03.2018 09:30  Drucken

Knapp drei Viertel der Deutschen blicken sehr optimistisch oder eher optimistisch in ihre Zukunft. Jeder Vierte ist dagegen nicht so optimistisch oder überhaupt nicht optimistisch. Eng verbunden mit den eigenen Aussichten sind offenbar die finanziellen Möglichkeiten, über die jeder verfügt. Diesen Schluss lassen die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Rabodirect Deutschland zu.

Demnach steigert sich das positive Denken mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen. Verfügen die Befragten über ein Einkommen von unter 1.500 Euro monatlich ist knapp die Hälfte sehr optimistisch oder eher optimistisch für die Zukunft. Zwischen 1.500 Euro und 3.000 Euro sind es bereits 64 Prozent und bei einem Einkommen von mehr als 3.000 Euro sind es gar 74 Prozent.

Auch das Sparverhalten war Thema der Umfrage. So legen 13 Prozent der Bundesbürger regelmäßig 50 Euro monatlich auf die hohe Kante. Jeweils 20 Prozent sparen zwischen 50 und 100 Euro oder zwischen 100 und 200 Euro. Mehr als 200 Euro können 27 Prozent der Befragten zurücklegen. Diejenigen, die weniger sparen können, sind meist auch weniger zuversichtlich.

Das Alter scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. Denn die Befragten im Alter 14 bis 19 Jahren sind mit 87 Prozent rundum optimistisch. Für 80 Prozent der 20- bis 29-Jährigen gilt das ebenfalls. In der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es noch 77 Prozent. Dann nimmt die Zufriedenheit mit 61 Prozent deutlich ab. Bevor es bei den über 60-Jährigen (69 Prozent) wieder etwas bergauf geht.

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