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Daniela Katzenberger ist bekannter Nur jeder zweite Deutsche kennt Mario Draghi

Mehr als 80 Prozent der Deutschen ist es wichtig, Finanzwissen aufzubauen. Aktuell bewerten allerdings mehr als die Hälfte ihr eigenes Wissen um Finanzthemen nur als befriedigend oder schlechter.
Mehr als 80 Prozent der Deutschen ist es wichtig, Finanzwissen aufzubauen. Aktuell bewerten allerdings mehr als die Hälfte ihr eigenes Wissen um Finanzthemen nur als befriedigend oder schlechter. © obs/RWB Group AG

Mario Draghi? Nie gehört. Nur jeder zweite Deutsche weiß, wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) heißt – hingegen erreicht das Boulevard-Sternchen Daniela Katzenberger Bekanntheitswerte von 90 Prozent, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Darin wurde auch gefragt, was den Deutschen leichter fällt: Ein Billy-Regal aufzubauen oder einen Fonds zu kaufen. Die Antwort gibt es hier.

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Was haben EZB-Präsident Mario Draghi und Investmentlegende Warren Buffett gemeinsam? Beide sind nur rund jedem zweiten Deutschen bekannt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der Investmentgesellschaft RWB Group. Mit Prominenten aus TV und Sport kennen sich die Bundesbürger offenbar deutlich besser aus als mit den Größen der weltweiten Finanzindustrie: So geben neun von zehn Befragten der Umfrage zufolge an, Trash-Queen Daniela Katzenberger oder Fußballprofi Mario Götze zu kennen.

Nun ja, über den Erkenntniswert derartiger Umfragen mag man vortrefflich streiten, die Auftraggeber ziehen daraus jedenfalls den Schluss, dass es mit dem Finanzwissen der Deutschen nicht sonderlich weit her ist. So bewerten mehr als die Hälfte ihr eigenes Wissen um Finanzthemen nur als „befriedigend“ oder schlechter, wie die RWB Group mitteilt. Dies steht allerdings durchaus im Widerspruch zu einem anderen Umfrageergebnis, wonach mehr als 80 Prozent der Deutschen es als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ansehen, Finanzwissen aufzubauen.

Am Angebot sinnvoller Produkte für Privatanleger fehle es nicht, „wohl aber am Selbstbewusstsein und Wissen der Anleger, ihren Vermögensaufbau zu gestalten“, ordnet Horst Güdel, Vorstand und Gründer von RWB Group, die Resultate ein.

Was ein Billy-Regal von einem Aktienfonds unterscheidet

Um diese These vom geringen Vertrauen in die eigenen Finanzfähigkeiten zu stützen, bemüht das Unternehmen zudem einen weiteren Vergleich: Während sich sieben von zehn Befragten zutrauen, selber ein Billy-Regal aufzubauen, geben dies lediglich drei von zehn für den Kauf einer Aktie oder eines Fonds an. Gut, dieser Vergleich von handwerklichen und finanzmathematischen Fähigkeiten vermag manchem Leser in etwa so wackelig erscheinen wie das genannte Regal des großen schwedischen Möbelfabrikanten – aber dazu passt, dass sich die RWG Group dem sperrigen Thema Finanzwissen bewusst spielerisch nähern möchte.

Man habe sich mit „Welt der Wunder, also dem Experten für unterhaltsame Wissensvermittlung, zusammengetan und gemeinsam eine Quiz-App entwickelt, die Finanzwissen spielerisch fördert und Information mit Entertainment verbindet“, berichtet das Unternehmen. Das „RWB Capital Quiz“ gibt es im Apple-App-Store und im Google-Play-Store zum kostenlosen Download.

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