Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Umfrage Möglicher Provisionsdeckel macht Maklern große Sorgen

Beratungsszene: Ein Provisionsdeckel würde viele unabhängige Vermittler in finanzielle Note bringen.
Beratungsszene: Ein Provisionsdeckel würde viele unabhängige Vermittler in finanzielle Note bringen. © Pixabay

Das Bundesfinanzministerium ist mit den Ergebnissen des Lebensversicherungsreformgesetzes nicht zufrieden und plant, einen Provisionsdeckel einzuführen. Das könnte 50 Prozent der unabhängigen Vermittler in finanzielle Schwierigkeiten bringen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

|  Drucken

Käme es zu einem Provisionsdeckel in der Lebensversicherung, wie es das Bundesfinanzministerium (BMF) anscheinend plant (wir berichteten), würde das 50 Prozent der unabhängigen Vermittler in wirtschaftliche Not bringen und 35 Prozent müssten gar um ihre Existenz bangen. Das ist ein Ergebnis der „Asscompact Trends III/2018“.

Grund dafür, dass das BMF mit der Idee eines Deckels arbeitet, ist, dass die Abschlusskosten nach dem Lebensversicherungsreformgesetz nach Ansicht der Behörde nicht in ausreichender Höhe gesunken sind. Sie seien bei Maklern und Mehrfachvermittlern im Vergleich zum Jahr 2013 nur um 7,21 Prozent gesunken.

Die Asscompact-Studie, bei der 400 unabhängige Vermittler mitgemacht haben, kommt hier jedoch auf einen Wert von minus 17,9 Prozent. Die Abschlusscourtage liege demnach bei 33,1 Promille.  Bestandscourtage und laufende Abschlusscourtage lägen derzeit jeweils bei 1,3 Prozent.

Vermittler sehen auch Versicherer in der Pflicht

Für viele ist das jetzt schon zu niedrig. Für angemessen halten die befragten Vermittler eine Abschlusscourtage in Höhe von 34,8 Promille in Kombination mit einer Bestands- und laufenden Abschlussvergütung von je 1,6 Prozent.

Die unabhängigen Vermittler sehen bei der Provisionsdiskussion auch die Versicherer in der Pflicht. 83,1 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass hier das größte Potenzial zur Kosteneinsparung bei der Lebensversicherung liege – etwa bei Verwaltung, Marketing oder Produktportfolio.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.