Die Kündigung eines Vertrages, der bei einer Run-Off-Gesellschaft geführt wird, ist nicht in jedem Fall der beste Weg. Eine Beratung halten einer Umfrage zufolge die meisten Makler für angebracht. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 05.09.2019 um 11:03
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Gesellschaften, die Lebens- und Rentenversicherungsverträge aufkaufen und verwalten, sind vielen Versicherungsmaklern nicht ganz geheuer. Jedenfalls geben 75 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Hamburger Maklerpools Maxpool an, diesen sogenannten Run-Off-Plattformen zu misstrauen. Diese seien weniger leistungsfähig als aktiv gemanagte Lebensversicherer, so der Tenor.

Viele Versicherungsmakler trauen den Run-Off-Gesellschaften nicht. Sie halten sie für weniger leistungsfähig als Gesellschaften mit einem aktiven Bestand. Ob die Kunden jedoch besser bedient wären, wenn sie die dortigen Verträge zu einem niedrigen Rückkaufswert kündigen, darüber herrscht allgemein Unsicherheit. Das geht aus der „Maklerumfrage 09.2019“ des Hamburger Maklerpools Maxpool unter seinen angeschlossenen Partnern hervor.

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Fast alle Umfrageteilnehmer (96 Prozent) raten ihren Kunden daher, eine Kündigung genau zu prüfen und zunächst ihre Verträge zu behalten. Anders sähe es laut Maxpool aus, wenn das Eckpunktepapier, das der Bundesverband Finanzdienstleistungen (AfW) und der Bund der Versicherten (BdV) kürzlich gemeinsam vorstellten (wir berichteten), umgesetzt würde.

Sollten Versicherte, wie in dem Papier gefordert, besser gestellt werden, würden 54 Prozent der Umfrageteilnehmer einen Anbieterwechsel oder eine Kündigung des Vertrages empfehlen. Weitere 29 Prozent der teilnehmenden Makler würden trotzdem genau prüfen, was für den Kunden besser wäre und 17 Prozent finden das Halten des Vertrages richtig. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der teilenehmenden Maxpool-Partner meinen, eine Beratung zu einem Anbieterwechsel müsse kostenfrei erfolgen.

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