Amazon-Manager David Limp kündigte vor ein paar Tagen in Seattle einen vernetzten Subwoofer mit der digitalen Assistentin Alexa an. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 27.09.2018 um 12:00
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Eine Versicherung komplett über einen digitalen Sprachassistenten, wie Alexa oder Siri, abzuschließen, ist für viele Deutsche keine absurde Vorstellung mehr – das gilt vor allem für Jüngere, wie eine aktuelle Studie der Adcubum-Gruppe zeigt. Hier kommen die Hintergründe.

57 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, eine Versicherung komplett online abzuschließen. Die Favoriten für den Abschluss im Internet sind laut der Studie des Softwareherstellers Adcubum „Digitale Versicherung 2018“ die Kfz-, die Haftpflicht- und die Hausratversicherung. Außerdem gewinnen die Sprachassistenten beim Abschluss von Versicherungen an Popularität.

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Mehr als jeder zehnte Bundesbürger kann sich vorstellen, eine Versicherung komplett über einen digitalen Sprachassistenten abzuschließen. Unter den 18- bis 34-Jährigen ist es bereits fast jeder fünfte Befragte der den Vertrag per Alexa oder Siri schließen würde.

Vermittler haben Angst vor der Online-Konkurrenz, finden zwei von drei Deutschen

Zwei von drei online-affinen Versicherungskunden haben auch schon tatsächlich eine Versicherung komplett im Netz abgeschlossen und ist damit so zufrieden, dass sie es wieder tun würden. Denn 98 Prozent können sich das vorstellen.

Von ihrem Finanzberater erwarten 79 Prozent der Befragten, auf diese Online-Möglichkeiten des Versicherungsunternehmens aufmerksam gemacht zu werden. Fast zwei Drittel der Deutschen haben allerdings den Eindruck, dass viele Versicherungsvermittler Angst vor der Online-Konkurrenz haben.

Außerdem gibt es noch weitere potenzielle Konkurrenten: 43 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, bei einem Stromanbieter eine Versicherung abzuschließen, 42 Prozent bei einem Autohersteller sowie Prozent bei einem der Telekom-Konzerne.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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