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Umfrage Interesse an Flexirente ist gering

Schlosser Bernhard Schröder bei der Arbeit in einem Metallbetrieb in Bordesholm (Schleswig-Holstein): Die Flexirente soll die Menschen dazu bewegen, auch über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten.
Schlosser Bernhard Schröder bei der Arbeit in einem Metallbetrieb in Bordesholm (Schleswig-Holstein): Die Flexirente soll die Menschen dazu bewegen, auch über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten. © dpa/picture alliance

Ist die Flexirente ein Grund, nun erst später in Rente zu gehen? Nein, meint ein Großteil der Bundesbürger. 78 Prozent wollen trotz der finanziellen Anreize der Flexirente nicht über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus arbeiten.

| , aktualisiert am 19.12.2017 10:44  Drucken

Die große Mehrheit der Deutschen (78 Prozent) plant wegen der Flexirente nicht, den eigenen Renteneintritt nach hinten zu verschieben. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK für die Welt.

8 Prozent würden laut Umfrage länger arbeiten, wollten das aber auch schon vor der Flexirente tun. Und nur 6 Prozent haben nun anlässlich der Flexirente ihre Ruhestandsplanung geändert.

Gerade in Ostdeutschland ist das längere Arbeiten eher unpopulär. Für 82,5 Prozent der Menschen dort kommt ein späterer Renteneintritt nicht infrage. In den alten Bundesländern sagen das rund 77 Prozent.

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