Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Umfrage Insurtechs kämpfen mit Imageproblemen

Nur 38 Prozent der Befragten bis 35 Jahren sind davon überzeugt, dass Insurtechs eher im Interesse des Kunden beraten als Versicherer.
Nur 38 Prozent der Befragten bis 35 Jahren sind davon überzeugt, dass Insurtechs eher im Interesse des Kunden beraten als Versicherer. © dpa/picture alliance

Insurtechs schicken sich an, den traditionellen Versicherungskonzernen den Rang abzulaufen – zumindest im Werben um jüngere Kunden, so das Fazit einer aktuellen Umfrage. Gleichwohl haben die digitalen Anbieter noch mit gewichtigen Mankos zu kämpfen: Allen voran mit der Beratungs- und Produktqualität.

| , aktualisiert am 10.11.2016 10:56  Drucken
Gut jeder zweiter Internetnutzer zwischen 18 und 35 Jahren hält Insurtechs im Vergleich zu den etablierten Versicherer für unbürokratischer (52 Prozent) und transparenter (51 Prozent), zeigt eine Befragung des Insurtechs Community Life unter 1.000 volljährigen Internetnutzern in Deutschland. Noch besser schneiden die Start-ups beim Preis-Leistungs-Verhältnis ab (54 Prozent).



Doch die Umfrage offenbart auch Schwächen der Insurtechs: So sind nur 38 Prozent der Befragten bis 35 Jahren davon überzeugt, dass Insurtechs eher im Interesse des Kunden beraten als Versicherer. Bei den über 55-Jährigen teilt sogar nur etwa jeder vierte Befragte (27 Prozent) diese Ansicht.

Imageproblem hinsichtlich Produktqualität

Darüber hinaus offenbaren die neuen Marktteilnehmer Community Life zufolge „ein Imageproblem“ hinsichtlich der Produktqualität: Nur jeder fünfte Befragte glaubt, dass die Policen der Start-ups leistungsstärker sind als die der etablierten Versicherer.

„Hier ist noch Aufklärungsarbeit notwendig“, sagt Claudia Lang, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Community Life. Denn auch bei den meisten von Start-ups vermittelten Policen würden klassische Versicherer im Hintergrund die Risiken tragen, so Lang. „Die Produktqualität ist deshalb ähnlich oder sogar besser.“

Hochschulabsolventen haben höheres Vertrauen in neue Anbieter

Zwar gelten die Traditionsunternehmen in vielen Aspekten als verlässlicher, berichtet Community Life. Doch der Vertrauensvorsprung unter den Befragten schmelze zusehends. Insbesondere Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss hätten im Mittel ein stärkeres Vertrauen zu den neuen Anbietern: Demnach trauen Hochschulabsolventen den neuen Anbietern „in sechs Disziplinen spürbar mehr zu als der Durchschnitt der Befragten“. Befragte mit Volks- oder Hauptschulabschluss stuften die Start-ups hingegen in allen elf Aspekten der Umfrage als unterdurchschnittlich ein.

„Wir sehen hier die klassische Entwicklung eines Marktes im Umbruch“, meint Lang. „Junge Menschen mit hohem Bildungsgrad haben oft eine Vorreiterrolle. Bald werden die neuen Angebote vom Massenmarkt akzeptiert.“
Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.