Finanzielle Unabhängigkeit ist den über 50-jährigen Deutschen in ihrem Ruhestand besonders wichtig. © Engel & Völkers Liquid Home
  • Von Manila Klafack
  • 06.04.2021 um 13:45
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lesedauer Lesedauer: ca. 01:25 Min

Rund zwei Drittel der Bundesbürger im Alter über 50 Jahre wünschen sich für ihren Ruhestand finanzielle Unabhängigkeit. Geistige und körperliche Gesundheit folgen in der repräsentativen Umfrage von Engel und Völkers Liquid Home auf den Plätzen 2 und 3. Weitere Ergebnisse der Befragung erfahren Sie hier.

Finanziell unabhängig zu sein, ist für die meisten Deutschen im Alter über 50 Jahre für ihren Ruhestand der größte Traum. Fast zwei von drei Deutschen (64 Prozent) gaben das in einer Befragung des Teilverkauf-Anbieters Engel & Völkers Liquid Home an. Geistige und körperliche Gesundheit sind weitere wichtige Lebensträume hierzulande.

„Je älter die Befragten, umso größer der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit – 70 Prozent der über 70-Jährigen geben ihn als einen der drei größten Lebensträume an“, stellt Christian Kuppig, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Liquid Home, fest. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen geben dies 59 Prozent an.

Auch im Vergleich der Bundesländer gibt es demnach Unterschiede. Insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern (73 Prozent), Hessen und Sachsen-Anhalt (jeweils 68 Prozent) sei die finanzielle Unabhängigkeit im Alter ein großer Lebenstraum.

Durch die Corona-Pandemie seien die finanzielle Unabhängigkeit aber auch der Wunsch nach Gesundheit wichtiger geworden. Hier zeigt sich ebenfalls ein Unterschied je nach Alter der Befragten: Während 53 Prozent der 50- bis 54-Jährige dies nennen, sind es bei den über 70-Jährigen fast zwei Drittel.

Reisen sind wichtiger als Zeit mit der Familie

Zudem zählt eine große Reise im Alter zu den Lebensträumen. Fast jeder dritte Befragte möchte fremde Länder und Kulturen entdecken. Regional gibt es große Unterschiede: Während in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin 40 Prozent der Umfrageteilnehmer von einer großen Reise träumen, sind es in Thüringen lediglich 19 Prozent. Die Reisebeschränkungen der vergangenen Monate haben der Umfrage zufolge das Fernweh bei vielen verstärkt. Mehr als jedem fünften Befragten sei dieser Wunsch durch die Pandemie wichtiger geworden.

Erstaunlich sei, dass immaterielle Wünsche wie eine erfüllte Partnerschaft (21 Prozent), Zeit mit der Familie (16 Prozent) oder für Hobbys (9 Prozent) nur für wenige Befragte zu den drei größten Lebensträumen gehören. Obwohl die Partnerschaft im Zuge der Corona-Pandemie für knapp jeden zweiten Befragten wichtiger geworden ist und die Familie sogar für fast zwei Drittel.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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chrised@gmx.net
Vor 2 Wochen

1)Saarbrücker-Zeitung 12.04.2019, Tefan Vetter
„Es ist und bleibt absurd: 2004 hat die Politik in Selbstbedienungsmentalität entschieden, den Betriebsrentnern in die Tasche zu greifen – und das Verfassungsgericht erklärt das auch noch für rechtmäßig“
2)Saarbrücker Zeitung, Joachim Wollschläger
„Meinung Seit Jahrzehnten singt die Politik das hohe Lied der privaten Altersvorsorge. Die böse Überraschung kommt mit der Auszahlung“
3)Westdeutsche Zeitung 12.4.2019
„Beschäftigte, die über eine Direktversicherung als Altersversorgung verfügen und – anders als Beschäftigte mit Riester-Rentenvertrag – auf die Kapitalleistung Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, werden nicht unangemessen benachteiligt. Das hat das Bundessozialgericht mit einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil vom 1. April 2019 entschieden
4)VJ 12.04.2019
„Doppelbeitrag: „Gerechtigkeit? Zu kompliziert.“
„Wie kann die Doppelverbeitragung von Direktversicherungen und Betriebsrenten beendet werden? Darüber diskutierten Politiker auf einer Veranstaltung in Berlin.
Doch die Zuhörer waren mit den in Aussicht gestellten Lösungen nicht zufrieden.“
5)Handelsblatt,3.4.19,Gregor Waschinski
Ende der Doppelverbeitragung: „Wir schaffen das“

3.4.2019 – Führende Vertreter des Finanzministeriums (BMF) und des Arbeits- und Sozialministeriums (BMAS) haben sich optimistisch geäußert, dass die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten noch in dieser Legislaturperiode wieder beendet wird. Dabei sehen die beiden von der SPD geführten Ministerien die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in der Pflicht und fähig, Einnahmeausfälle von jährlich bis zu drei Milliarden Euro zu schultern. Fazit: Dank Merkel; Satz mit X, war wohl nix.
6) openpr.de, 7.3.19, Pressemitteilung von: GVI / PR Agentur: GVI
„Bundesrat soll bei Doppelverbeitragung Farbe bekennen“
„1.3.2019 – Mehrere Ausschüsse des Bundesrats haben sich diese Woche mit dem Entschließungsantrag der bayerischen Staatsregierung befasst, der auf ein Ende der Doppelverbeitragung auf Betriebsrenten abzielt. Keine Einigung gibt es in der Frage, wer die Einnahmeausfälle in der GKV tragen soll. Bayern plädiert für höhere Zuschüsse des Bundes in den Gesundheitsfonds. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil glaubt, dass die GKV durch die neue Grundrente so viel höhere Beiträge einnehmen wird und sie damit die Einnahmeausfälle ausgleichen kann.“
7) CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
„Bernhard Seidenath und Manuel Westphal: Doppelverbeitragung von Betriebsrenten beenden – Gerechtigkeit herstellen und Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge steigern“
https://www.presseportal.de/pm/53955/4196887
8)Tagesspiegel, 15.02.2019
„Trotz Kritik seitens MerkelUnion und SPD suchen weiter nach Entlastungsmöglichkeiten in der bAV“
Interview mit Carsten Linnemann
„Ein Scheitern wäre ein herber Schlag“
9) Finanznachrichten, 14.02.19
„FREIE WÄHLER fordern Ende der Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten
Fazit…ausser lapidares Gerede der Politik, keine Änderung, die Betroffenen werden weiter abgezockt
siehe auch http://www.dvg.ev.org/.

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1)Saarbrücker-Zeitung 12.04.2019, Tefan Vetter
„Es ist und bleibt absurd: 2004 hat die Politik in Selbstbedienungsmentalität entschieden, den Betriebsrentnern in die Tasche zu greifen – und das Verfassungsgericht erklärt das auch noch für rechtmäßig“
2)Saarbrücker Zeitung, Joachim Wollschläger
„Meinung Seit Jahrzehnten singt die Politik das hohe Lied der privaten Altersvorsorge. Die böse Überraschung kommt mit der Auszahlung“
3)Westdeutsche Zeitung 12.4.2019
„Beschäftigte, die über eine Direktversicherung als Altersversorgung verfügen und – anders als Beschäftigte mit Riester-Rentenvertrag – auf die Kapitalleistung Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, werden nicht unangemessen benachteiligt. Das hat das Bundessozialgericht mit einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil vom 1. April 2019 entschieden
4)VJ 12.04.2019
„Doppelbeitrag: „Gerechtigkeit? Zu kompliziert.“
„Wie kann die Doppelverbeitragung von Direktversicherungen und Betriebsrenten beendet werden? Darüber diskutierten Politiker auf einer Veranstaltung in Berlin.
Doch die Zuhörer waren mit den in Aussicht gestellten Lösungen nicht zufrieden.“
5)Handelsblatt,3.4.19,Gregor Waschinski
Ende der Doppelverbeitragung: „Wir schaffen das“

3.4.2019 – Führende Vertreter des Finanzministeriums (BMF) und des Arbeits- und Sozialministeriums (BMAS) haben sich optimistisch geäußert, dass die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten noch in dieser Legislaturperiode wieder beendet wird. Dabei sehen die beiden von der SPD geführten Ministerien die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in der Pflicht und fähig, Einnahmeausfälle von jährlich bis zu drei Milliarden Euro zu schultern. Fazit: Dank Merkel; Satz mit X, war wohl nix.
6) openpr.de, 7.3.19, Pressemitteilung von: GVI / PR Agentur: GVI
„Bundesrat soll bei Doppelverbeitragung Farbe bekennen“
„1.3.2019 – Mehrere Ausschüsse des Bundesrats haben sich diese Woche mit dem Entschließungsantrag der bayerischen Staatsregierung befasst, der auf ein Ende der Doppelverbeitragung auf Betriebsrenten abzielt. Keine Einigung gibt es in der Frage, wer die Einnahmeausfälle in der GKV tragen soll. Bayern plädiert für höhere Zuschüsse des Bundes in den Gesundheitsfonds. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil glaubt, dass die GKV durch die neue Grundrente so viel höhere Beiträge einnehmen wird und sie damit die Einnahmeausfälle ausgleichen kann.“
7) CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
„Bernhard Seidenath und Manuel Westphal: Doppelverbeitragung von Betriebsrenten beenden – Gerechtigkeit herstellen und Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge steigern“
https://www.presseportal.de/pm/53955/4196887
8)Tagesspiegel, 15.02.2019
„Trotz Kritik seitens MerkelUnion und SPD suchen weiter nach Entlastungsmöglichkeiten in der bAV“
Interview mit Carsten Linnemann
„Ein Scheitern wäre ein herber Schlag“
9) Finanznachrichten, 14.02.19
„FREIE WÄHLER fordern Ende der Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten
Fazit…ausser lapidares Gerede der Politik, keine Änderung, die Betroffenen werden weiter abgezockt
siehe auch http://www.dvg.ev.org/.

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