Studenten in einer Universitätsbibliothek: Junge Menschen sind hierzulande sehr sparfreudig. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 26.04.2019 um 04:49
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Der niedrigen Zinsen zum Trotz widmen sich junge Menschen in Deutschland wieder dem Sparen. Bereits vor dem 20. Geburtstag legt fast die Hälfte der Deutschen schon rund 50 Euro im Monat zurück. Und je älter sie werden, desto mehr steigern sie diesen Betrag, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

85 Prozent der jungen Deutschen legen regelmäßig Geld zurück und fangen damit bereits im jungen Alter an: Während die unter 20-jährigen Befragten am häufigsten (42 Prozent) kleinere Beträge von bis zu 50 Euro monatlich zurücklegen können, verfügen die etwas älteren über deutlich größere finanzielle Spielräume: Unter den 20- bis 29-Jährigen sparen die meisten entweder zwischen 100 und 200 Euro (18 Prozent) oder sogar mehr als 200 Euro (39 Prozent). Das sind zentrale Ergebnisse einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Finanzunternehmens Robodirect.

87 Prozent von ihnen ist das Sparen wichtig oder sehr wichtig. Interessant: Das Sparziel der  finanziellen Unabhängigkeit ist dabei von größerer Bedeutung (67 Prozent) als ein Auto oder eine teure Wohnung. Vor allem auf die 20- bis 29-Jährigen trifft diese Denkweise zu (70 Prozent gegenüber 56 Prozent unter den 14- bis 19-Jährigen). Etwa genauso viele (62 Prozent der 14- bis 29-Jährigen) sparen, um nicht unnötig Geld auszugeben. 

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Jeder zehnte Deutsche unter 29 Jahren sorgt sich so sehr um die Finanzen der Eltern im Rentenalter, dass er ihretwegen Geld zurücklegt. Weitere Gründe sind das Wunscherfüllen (88 Prozent) und Rücklagen, falls mal Geld im eigenen Alltag benötigt wird (87 Prozent).

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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