Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Umfrage Frauen unterschätzen private Altersvorsorge

Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, das Arbeiten in oft schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen und Teilzeit schmälern die gesetzliche Rente vieler Frauen. Hinzu kommt, dass sich die Damen zu wenig um eine zusätzliche Vorsorge kümmern. So sind sie eher von Altersarmut bedroht als Männer, zeigt eine aktuelle Befragung.

| , aktualisiert am 03.04.2018 12:28  Drucken

Im Rentenalter sehen sich Frauen viel häufiger einer Armut gegenüber als Männer. Das hat eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der DEVK ergeben. 2.000 Bundesbürger haben die Marktforscher befragt. Den Hauptgrund sehen 58 Prozent der Befragten ganz eindeutig im geringen Einkommen. Denn die Lohnlücke sei hierzulande besonders hoch. Außerdem würden Frauen, laut Statistischem Bundesamt, überdurchschnittlich oft in eher schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen arbeiten.

Hinzu kommen die Kindererziehungszeiten. Die gesetzliche Rentenversicherung berücksichtige zwar Erziehungszeiten. Aber bei einem Kind gibt es für drei Jahre nur je einen Entgeltpunkt. Steigen die Mütter wieder in das Berufsleben ein, arbeiten sie häufig zunächst in Teilzeit. 43 Prozent der Deutschen führen laut Umfrage jahrelange Teilzeitarbeit als Grund für Altersarmut an, 37 Prozent den vollständigen Verzicht auf den Beruf.

Jede zweite Frau hat keine zusätzliche Altersvorsorge
Zudem verlassen sich Frauen in der Altersvorsorge vor allem auf ihren Partner. 24 Prozent der Befragten nennen Scheidung oder Trennung als Grund für eine Altersarmut, 19 Prozent geben den Tod des Partners an. Mehr als jeder Fünfte weiß, dass Frauen nicht oder unzureichend für ihren Ruhestand vorsorgen. Knapp die Hälfte der Frauen hat keine zusätzliche Alterssicherung und 21 Prozent sagen, dass sich bei ihnen niemand um dieses Thema kümmert.

Da Frauen durchschnittlich eine höhere Lebenserwartung haben als Männer, sei eine zusätzliche Vorsorge umso wichtiger. Wie groß der Unterschied der Rentenbezüge zwischen Männern und Frauen ist, zeigt der Rentenversicherungsbericht 2017 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Frauen beziehen monatlich 671 Euro und Männer 1.065 Euro.

Quelle: Yougov, DEVK

Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
Werbung


In den vergangenen Wochen wurden rund um die Brexit-Pläne der Standard Life unvollständige, zum Teil sogar falsche Informationen verbreitet.

In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Webinar-Aufzeichnung: Bestandsübertragung und Insolvenzschutz
Werbung


Sie haben das Webinar mit den Informationen rund um die von der Standard Life geplante Bestandsübertragung nach Irland und den vermeintlich fehlenden Schutz im Falle einer Insolvenz verpasst?

Womöglich haben Sie noch Fragen oder wollen Gesagtes noch einmal nachvollziehen?

Unter diesem Link gelangen Sie zur Aufzeichnung des Webinars.