Umdeckungen in der PKV „Viele Wechsler verlieren Leistungen oder Rechte, die ihnen wichtig waren“

Junge Frau bei der Akupunktur: Welche Leistungen dem Kunden wichtig sind, muss vor einem PKV-Tarifwechsel unbedingt abgeklopft werden.
Junge Frau bei der Akupunktur: Welche Leistungen dem Kunden wichtig sind, muss vor einem PKV-Tarifwechsel unbedingt abgeklopft werden. © Hanse-Merkur

Vermittler können mit Kunden, denen sie beim PKV-Tarifwechsel helfen, viel Geld verdienen. Aber genau das ist auch das Problem. Denn mitunter hat dabei das Kundeninteresse das Nachsehen, meint unter anderem PKV-Experte Gerd Güssler. Wie ein Tarifwechsel richtig geht, lesen Sie hier.

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Das Portal finanzen.net hat in seinem lesenswerten Bericht zum Thema Tarifwechsel in der PKV einige Tipps zusammengestellt, wie eine Umdeckung funktionieren kann.

Wann kommt es zu einem Wechsel?

Meist ist das der Fall, wenn der Kunde Geld sparen will oder muss. Hierbei sollte der alte Tarif genau untersucht werden. Vielleicht enthält er Leistungen, die dem Kunden gar nicht mehr so wichtig sind. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, einen günstigeren Tarif zu finden.

Wer hilft beim Wechsel?

Versicherungsmakler oder -berater können hier der richtige Ansprechpartner sein. Makler bekommen dabei für den Abschluss der neu vermittelten Police Provision. Versicherungsberater dürfen keine Produkte verkaufen, verlangen für die Beratung aber einen Stundensatz zwischen 70 und 150 Euro.

Wohin wechseln?

Der Vorteil bei einem Wechsel innerhalb der Produktwelt eines Anbieters ist der, dass der Kunde seine Altersrückstellungen mitnimmt. Beim Wechsel zu einem neuen Anbieter gehen diese mitunter  verloren, es sei denn, der Versicherte hat seine Police nach 2009 abgeschlossen.

Das geht nicht

Seit 21. Dezember 2012 gibt es in Deutschland nur noch Unisextarife. Versicherte können aus einem Bisextarif also in einen Unisextarif wechseln, umgekehrt geht das aber nicht.
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