In diesem zu Ende gehenden Jahr durfte ich einige Verkäufe von Maklerfirmen als Coach und Unternehmensberater begleiten, bei denen der Käufer der Makler GmbH oder AG sich dafür entschieden hat, den „alten“ Firmennamen zu behalten. Es war interessant zu hören, welche Beweggründe es bei den Käufern für diese Handlungsweise gab.

Gründe für die Beibehaltung des Firmennamens im Maklermarkt 

Der Firmenname kann ein wichtiger Aspekt bei der Positionierung im Markt sein. Spezialisierte Maklerunternehmen schaffen es vor allem dann effektiv eine Marke zu werden, wenn man sich einen Ruf durch Spezialisierung geschaffen hat. Nehmen wir als Beispiel für eine erfolgreiche bundesweite Positionierung einer mittelständischen Maklerfirma die bvm Bartz Versicherungsmakler GmbH in Herxheim. Das Unternehmen wurde mit der Spezialisierung auf wirtschaftliche Vereine der Agrarwirtschaft und –Industrie, Unternehmen des Weinbaus und weiterer landwirtschaftlicher Bereiche eine bundesweite Marke.



Ähnlich erfolgreich agieren die Compactteam GmbH & Co. KG mit dem Schwerpunkt Veranstaltungsversicherungen oder Asmussen Assekuranz Makler mit einer Spezialisierung auf die Versicherung von Pferden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei kleineren Maklerunternehmen, die noch keine tiefergehende Spezialisierung zur Differenzierung im Maklermarkt herausgearbeitet haben, kommt es wesentlich stärker auf die Herausarbeitung und Bewahrung der Elemente einer regionalen Marke und der persönlichen Qualität als Mensch und Vermittler an.

Ist der Verkäufer einer Makler GmbH beim Verkauf seiner Firma bereit auch die Namensrechte, die Domäne für Homepages oder Produktlizenzen mitzuverkaufen, dann kann das für den Käufer  von großem Vorteil sein. Dafür sprechen mehrere Argumente.

Zu der bereits erreichten regionalen Marke – die ja auch geldwert sein kann – kommen die Aspekte der Bindung von Privat- und Gewerbekunden sowie der Mitarbeiter, die Pflege der erreichte Position im eigenen Netzwerk bei Vereinen sowie in klassischen und sozialen Medien.