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Transparenz GDV fordert Überarbeitung der Solvenzberichte der Versicherer

Dei Grafik zeigt: Die Solvenzberichte der Lebensversicherer kommen bisher am besten an.
Dei Grafik zeigt: Die Solvenzberichte der Lebensversicherer kommen bisher am besten an. © GDV

Die europäische Richtlinie Solvency II verpflichtet die Versicherer hierzulande, ihre Finanzlage in sogenannten Solvenzberichten regelmäßig öffentlich zu machen. Noch hätten diese aber nicht genügend Leser, findet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) – und fordert nun eine Überarbeitung.

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Der Branchenverband GDV ist bislang nicht zufrieden mit der Transparenz der Solvenzberichte (SFCR) nach Solvency II. Er bemängelt vor allem die Verständlichkeit. Die Berichte sollten „adressatgerechter“ gestaltet werden – mit einem verständlichen Bericht für Versicherungsnehmer sowie einem ergänzenden Datenteil für die Fachöffentlichkeit.

Wie der GDV ausgerechnet hat, wurden die Solvenzberichte der deutschen Versicherer in den ersten vier Monaten des Jahres 2018 nur rund 11.800 Mal angeschaut. Im Monatsdurchschnitt mache das 33 Downloads pro Unternehmen – viel zu wenig, findet der GDV. 

Damit werde „die Zielsetzung, eine breite Öffentlichkeit über die aktuelle Finanz- und Solvenzlage der Versicherungsunternehmen zu informieren, klar verfehlt“, schreibt Götz Treber, Leiter Finanzregulierung beim GDV auf der Internetseite des Verbands.  

Und weiter:

„Selbst wenn man annähme, dass die Downloads weit überwiegend auf Verbraucher zurückzuführen sind, hätten gerade einmal 0,03 Prozent der 41 Millionen Haushalte in Deutschland einen SFCR abgerufen.“

Laut GDV ist das Interesse an den Berichten der Lebensversicherer am größten: Diese werden im Durchschnitt 46 Mal pro Monat heruntergeladen. Die Schaden- und Unfallversicherer kämen im Mittel auf jeweils 27 Downloads.

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