Tipp Zeckenstich ist aus Versicherungssicht ein Unfall

Eine pralle Zecke krabbelt über eine Hand: Die Stiche der Parasiten können schlimme Folgen haben.
Eine pralle Zecke krabbelt über eine Hand: Die Stiche der Parasiten können schlimme Folgen haben. © Pixabay

Zecken sind klein, leicht zu übersehen und sehr gefährlich. Wer sich durch einen Zeckenstich mit einer Krankheit infiziert, hat nicht selten eine lange Therapie vor sich. Was viele nicht wissen: Für Folgeschäden haftet meist die Unfallversicherung.

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Die Blätter und Gräser in den deutschen Wäldern sind endlich wieder grün – doch was schön anzusehen ist, birgt auch Gefahren: Zecken. Wer einmal gestochen wurde und sich mit einer Krankheit infiziert hat, muss behandelt werden. Entstehen Folgeschäden, zahlt aber meist die Unfallversicherung.

„Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursachen oft große Beschwerden. Viele Patienten sind für längere Zeit bettlägerig oder werden sogar dauerhaft arbeitsunfähig“, erklärt Marc-Oliver Matthias, Leiter der Abteilung Unfallversicherung bei der R+V Versicherung. 

„Jeder denkt bei einem Unfall unwillkürlich an Verletzungen im Straßenverkehr, beim Sport oder im Haushalt“, so Matthias. Dennoch zahlt die Unfallversicherung meist auch für durch Zeckenstiche entstandene Folgeschäden. Leistungen wie beispielsweise ein Krankenhaustagegeld oder die Umbaukosten für das barrierefreie Wohnen sind dann enthalten. Bei Invalidität kann zudem eine Unfallrente die finanziellen Einbußen verringern.

Pfefferminzia-Zukunftstag 2019

Durchblick – der zweite Zukunftstag für Versicherungsprofis fand dieses Mal am 21. Mai in Köln statt. Hoch über den Dächern der Rhein-Metropole tauschten sich rund 100 Teilnehmer mit namhaften Referenten und Ausstellern über Zukunftsthemen in der Assekuranz aus. Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck von der Veranstaltung.

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