Studie zur Haftpflicht Was Versicherungskunden von ihrer Privat-Haftpflicht erwarten

Welche Versicherungen halten Kunden für wichtig? Und auf welche Leistungen kommt es ihnen dabei an? Diesen Fragen ist das Marktforschungsinstitut You Gov nachgegangen und hat eindeutige Antworten bekommen.

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Für Versicherungskunden gehört die Privat-Haftpflicht in den Topf der wichtigsten Absicherungen. Entsprechend sind bereits 71 Prozent der Deutschen mit einer solchen Police versorgt. Von denen, die noch keine Haftpflicht abgeschlossen haben, können sich zumindest 23 Prozent vorstellen, dies in den kommenden zwölf Monaten nachzuholen.

Worauf es Kunden beim Haftpflicht-Schutz ankommt, sind eine mögliche Schadenübernahme an beweglichen, gemieteten und geliehenen Sachen sowie die Mitversicherung einer Forderungsausfalldeckung. An dritter Stelle steht der Schutz bei Gefälligkeitsschäden. Ein verlängertes Widerrufsrecht und eine kurze Mindestvertragslaufzeit sind für sie hingegen weniger wichtig.

Auf die Frage, welche Versicherer Kunden für Haftpflicht-Policen bevorzugen, antworteten die meisten Befragten mit: Allianz, Ergo und Huk-Coburg.

Das Fazit zur Umfrage fällt von You Gov entsprechend nüchtern aus: „Aufgrund der hohen Besitzquote ist dieser Markt unter Versicherern hart umkämpft. Anbieter sollten daher versuchen, mit immer neuen Leistungen Versicherte von einem Wechsel zu überzeugen.“ Das sei für Makler besonders lohnenswert, da sich die Haftpflicht gut als sogenannter Türöffner für andere Produkte eigne.

Für die Studie hat You Gov im Juni 2015 insgesamt 1.235 Personen befragt.

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