Studie zum Markenmanagement Warum Versicherer sich stärker um ihr Markenprofil kümmern sollten

So baut man eine Marke auf - Zalando hat es vorgemacht:
So baut man eine Marke auf - Zalando hat es vorgemacht: "Schrei vor Glück" © Getty Images

Kunden mögen starke Marken. Das ist nicht nur bei Kleidung, Autos und Luxusartikeln der Fall, auch Versicherer mit Rang und Namen haben Vorteile im Vertrieb. Ob das der Branche klar ist, hat eine aktuelle Studie erfragt.

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„Deutsche Versicherer sind sich der Rolle starker Marken durchaus bewusst, in der Praxis sind die Belege erfolgreicher Markenführung jedoch rar“, so das Fazit der GMK Markenberatung, die untersucht hat, für wie gelungen Versicherer ihren Markenauftritt halten. Das Ergebnis: Lediglich 27 Prozent der befragten Markenverantwortlichen glauben, dass Kunden ein klares Bild von ihrem Versicherer haben. Selbst bei den eigenen Mitarbeitern scheinen die Unternehmen nur zu 33 Prozent ihr Profil geschärft zu haben.

„Generell sei die Marke heute jedoch mehr denn je ein zentraler Erfolgsfaktor, denn gerade vor dem Hintergrund gesetzlicher Regulierungen und eines veränderten Informationsverhaltens der Kunden wird der Vertrieb immer schwieriger“, so GMK. Um erfolgreich eine Marke aufzubauen, meinen die Berater, brauche es ein einheitliches Markenerlebnis – von der Website bis zum Berater.

Das Problem der Umsetzung: Laut Studie ist das Thema Marke beim Management vieler Versicherer noch nicht angekommen. Dabei betont GMK: „Man muss nicht über die Budgets einer Allianz oder Ergo verfügen, um eine starke Marke aufzubauen.“ Grundlage sei vielmehr eine klare Positionierung, Konsequenz und Kontinuität in der Markenführung. Kunden seien immer mehr über soziale Medien zu finden, deshalb sollten sich Unternehmen auch hier markenadäquat präsentieren.

Die Online-Befragung führte GMK zwischen Juli und Oktober 2014 mit insgesamt 207 Führungskräften der strategischen Markenführung durch.
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